Verbandsliga: Weiterode erwartet Niesettal, Lüdersdorf in Marbach

Könnte es mit dem ehemaligen Weiteröder Philipp Lotz zu tun bekommen: TVW-Akteur Michael Biedebach. Foto: Walger

Weiterode/Lüdersdorf. Als Spitzenreiter der Tischtennis-Verbandsliga empfängt der TTV Weiterode am Samstag um 19 Uhr in der örtlichen Schulturnhalle Aufsteiger SC Niestetal. Der TTC Lüdersdorf reist am Samstag ins Marburger Land und ist dort ab 18 Uhr beim TSV Marbach zu Gast.

Weiterodes Gegner SC Niestetal ist eine Spielgemeinschaft, die sich vor zwei Jahren aus der TSG Sandershausen und dem TSV Heiligenrode gebildet hat. Mit 4:6 Punkten ist es derzeit Siebter.

„Das ist ein starker Aufsteiger mit vielen Talenten“, sagt Marco Zobel, Weiterodes Nummer 4. An erster Stelle nennt er da Niestetals Spitzenspieler Johan Klee, der eigentlich noch in der Jugend spielen könnte. Dass er den Aufgaben im ersen Paarkreuz der Verbandsliga gweachsen ist, verdeutlicht seine Einzelbilan von sechs Siegen bei vier Niederlagen. Noch gar nicht zum Einsatz kam beim SC bisher Routiner Matthias Hose, der früher das Trikot von Jahn Kassel trug.

Ein Wiedersehen könnte es mit dem früheren Weiteröder Philipp Lotz geben. Er ist der erste Ersatzmann bei den Niestetalern und musste in dieser Saison auch schon mal im mittleren Paarkreuz ran.

Selbstbewusstsein

Die Weiteröder können mit großem Selbstbewusstsein an diese Heimaufgabe herangehen. Auch dank Christian Hansmann läuft es richtig rund. Der Neuzugang hat sich schon als wertvolle Verstärkung erwiesen und gezeigt, dass er im vorderen Paarkreuz mit den Topleuten der Liga mithalten kann. Mit 6:5 kann er eine positive Bilanz vorweisen. „Wenn wir so konzentriert und engagiert wie in den vergangenen Serienspielen zu Werke gehen, können wir unserer Favoritenrolle gerecht werden und den ersten Platz verteidigen“, ist Michael Bidebach, der Weiterodes drittes Paarkreuz anführt, zuversichtlich - zumal die Mannschaft wieder in Bestbesetzung aufschlagen kann.

Jetzt erstmal auswärts

Fünf Heimspiele in Folge hat der TTC Lüdersdorf in der laufenden Vorrunde absolviert. Trotz guter Leistungen hat er dabei aber nur drei Punkte verbucht. In den kommenden vier Auswärtsbegegnungen müssen nun dringend weitere Zähler erkämpft werden.

Erste Gelegenheit dazu besteht am Samstag ab 18 Uhr beim TSV Marbach. Der Gegner, der mit 4:6 Punkten im Mittelfeld rangiert, baut im vorderen Paarkreuz auf die sehr starken Alexander Prost und Torsten Schon.

Dieses beiden bilden auch ein bisher ungeschlagenes Doppel. Lüdersdorfs Nikolas Schade spielt bisher ebenfalls eine gute Saison und sollte gegen sie durchaus bestehen können.

Im hinteren Paarkreuz bietet der Gastgeber mit dem Ex-Heringer Helmut Hinder einen Routinier auf, gegen den sich Nils Rüger und Patrick Weix erheblich strecken müssen. Aber die übrigen Marbacher sind durchaus schlagbar. Deshalb wird es darauf ankommen, dass bei den Gästen Patrick Börner und Giuseppe Palermo ihre maximale Leistung abrufen. (twa/red)

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