Oberliga: Besse gegen Biebrich wohl Außenseiter

Viele Fragezeichen beim TSV-Rivalen

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Mateusz Kaszuba

Edermünde. Nein, als Favorit geht Tischtennis-Oberligist TSV Besse nicht in die Partie gegen den TTC RW Biebrich (Sa. 18 Uhr in der Bilsteinhalle). Aber auch keinesfalls chancenlos.

Schließlich ist der Tabellennachbar (2:4-Punkte) noch sieglos, musste jedoch gegen drei Spitzenteams antreten.

„Wir werden uns steigern müssen, um endlich den ersten Sieg zu schaffen“, prognostiziert Dirk Mayer, der als Nummer sechs des TSV mit 1:4-Bilanz ebenfalls noch Luft nach oben hat. Was im Top-Paarkreuz auch für Mateusz Kaszuba gilt. Der Pole konnte bisher keines seiner sechs Einzelduelle gewinnen und patzte gleich dreimal im Entscheidungssatz. Besser lief es für Petr Wasik (3:3-Bilanz) und für Peter Beck, der mit 3:2-Siegen als einziger TSV-Akteur positiv abschnitt.

Ein dickes Fragezeichen steht hinter der von Defensivspezialist Jens Lilienthal angeführten Gäste-Formation, in der langjährige Stützen nicht regelmäßig zur Verfügung stehen. Christopher Wilhelm etwa muss wegen Fortbildung kürzer treten, ebenso Frank Renkewitz wegen Rückenproblemen. Und Dennis Huyen absolviert ein Auslandssemester.

Konsequenz: Erstmals wurden zwei Ausländer verpflichtet. Der am Olympiastützpunkt in Frankfurt trainierende Inder Sushmit Sriram ist die neue Nummer zwei. Weiter kam der Litauer Agnius Kacerausakas von Fulda-Maberzell an den Rhein.

„Bisher haben die Biebricher in sehr unterschiedlichen Aufstellungen gespielt und sind daher schwer einzuschätzen. Aber in Bestbesetzung sind sie der klare Favorit“, erklärt „Basti“ Pfaff. Besses Kapitän kennt aber auch deren Achillesferse. Nämlich die Doppel (1:10-Bilanz), die dem TSV die Chance auf einen guten Start ins zweite Heimspiel eröffnen könnten.

Von Reinhold Döring

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