TSV Weißenhasel schlägt Aufsteiger Nentershausen

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Spielte wie entfesselt auf: Nentershausens Arne Schuhmann holte einen Einzelpunkt.

Nentershausen. Der TSV Weißenhasel hat das mit Spannung erwartete Gemeindederby in der Tischtennis-Bezirksliga beim TVG Nentershausen überraschend deutlich mit 9:3 für sich entschieden.

Eigentlich war ein knappes Ergebnis erwartet worden, zumal Nentershausen erstmals beide Imshäuser Neuzugänge, Lothar Paul und Norbert Hollerung, einsetzte. Bei Weißenhasel ersetzte Thomas Noll den verhinderten Bernd Brethauer.

Die ersten Doppel verliefen ausgeglichener als erwartet, am Ende setzten sich jedoch jeweils mit 3:1 die Favoriten Ralf Painczyk/Arne Schuhmann für Nentershausen und Hans-Georg Landgrebe/Frank Zuber für Weißenhasel durch. Dann das erste richtungsweisende Spiel: Im dritten Doppel bezwangen die Weißenhaseler Jörg Reimuth/Jan-Christoph Schade die Nentershäuser Lothar Paul/Maximilian Wiegand in fünf Sätzen. Dabei hatte die Nentershäuser Paarung in den ersten beiden Sätzen deutliche Führungen aus der Hand gegeben.

Frank Zuber erhöhte durch ein glattes 3:0 gegen Ralf Painczyk für die Gäste auf 3:1. Hans-Georg Landgrebe bezwang Dirk Habig ebenfalls mit 3:0, der wie entfesselt aufspielende Arne Schuhmann verkürzte mit seinem deutlichen 3:0 gegen Jörg Reimuth jedoch postwendend auf 2:4.

Volle Distanz

Punktete zum 9:3 für Weißenhasel: Niclas Reimuth (vorn), hier mit Doppelpartner Thomas Noll.

Die beiden nächsten Einzel gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen. Lothar Paul behielt im Entscheidungssatz mit 11:9 gegen Thomas Noll die Oberhand und holte den dritten Zähler für die Gastgeber. Das vorentscheidende Spiel fand gleichzeitig am anderen Tisch statt: Niclas Reimuth stellte sich immer besser auf den gefährlichen Schnittwechsel von Norbert Hollerung ein und nutzte nach einem 0:2-Satzrückstand seinen ersten Matchball zum 11:9 im fünften Satz.

Mit der 5:3-Führung im Rücken ließ der TSV nicht mehr viel anbrennen. Jan-Christoph Schade erhöhte gegen Maximilian Wiegand auf 6:3. Hans-Georg Landgrebe gegen Ralf Painczyk und Frank Zuber gegen Dirk Habig hatten dann erheblichen Widerstand zu brechen, setzten sich aber jeweils mit 3:1 durch. Der Schlusspunkt zum 9:3 war Niclas Reimuth vorbehalten, der gegen Arne Schuhmann beim 3:0 erneut eine starke Leistung zeigte. (red)

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