TTV Weiterode will Primus der Tischtennis-Verbandsliga bleiben

Gut aufgelegt in dieser Saison: Weiterodes Marco Zobel, der sechs seiner bisher absolvierten acht Einzel gewann. Foto: Walger

Bebra. Während für die Weiteröder ein Spitzenspiel in Schauenburg ansteht, genießt Neuling TTC Lüdersdorf Heimrecht.

Das Gipfeltreffen der Tischtennis-Verbandsliga steht an. Am morgigen Samstag ab 19 Uhr wird Spitzenreiter TTV Weiterode (8:2 Punkte) beim noch ungeschlagenen Verfolger Breitenbach (7:1) aufschlagen. Aufsteiger TTC Lüdersdorf genießt dagegen am Sonntag ab 14 Uhr Heimrecht.

Neben dem momentanen Drittplatzierten aus Stadtallendorf (7:3 Punkte) zählen die Breitenbacher (Gemeinde Schauenburg) zu den ärgsten Konkurrenten der Weiteröder im Kampf um den Aufstieg in Hessens höchste Spielklasse.

Die Sechs aus dem Bebraer Stadtteil geht nach dem Derbysieg beim ewigen Rivalen Lax gestärkt ins Kräftemessen bei seinem ersten Verfolger. Das Ziel: durch einen Sieg Rang eins vertgeidigen. Das soll und kann auch nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelingen.

Durchweg gute Bilanzen

Alle Weiteröder können eine gute Einzelbilanz vorweisen. Besonders gut aufgelegt waren zuletzt Spitzenspieler Mario Oeste (8:2) und die Nummer vier des TTV, Marco Zobel (6:2).

Ausgeglichen sind allerdings auch die Breitenbacher besetzt, die aus einem Kader von acht Spielern wählen können. Deshalb dürfte der Ausgang auch stark davon abhängen, wen die Gastgeber aufbieten können. Mit Michael Krause, Arne Bublitz, André Schmidt-Hosse, Dennis Dietrich, Marvin Mies, Ufuk Kalem, Sebastian Dung und Jens Erben stehen erfahrene Kräfte auf dem Meldebogen.

In Top-Form agierte zuletzt Sebastian Dung, der im hinteren Paarkreuz noch ungeschlagen ist (5:0). Auf Weiteröder Seite sind es die starken Michael Biedebach (5:1) und Niklas Schubert (4:2), die Dungs Siegesserie ein Ende setzen wollen.

Auch das Breitenbacher Doppel Arne Bublitz/Marvin Mies (3:0) hat bisher eine weiße Weste. Beide Mannschaften kennen sich in- und auswendig. Schon zu ihren Hessenliga-Zeiten kam es zu zahlreichen Duellen. Zu erwarten ist diesmal ein Vergleich auf Augenhöhe, in dem die Tagesform den Ausschlag geben könnte.

Seine beiden Niederlagen gegen Breitenbach aus der vergangenen Serie möchten Mario Oeste & Co, jedenfalls möglichst vergessen machen. Bei diesem Unterfangen könnte Neuzugang Christian Hansmann eine entscheidende Rolle zukommen.

Nachdem der TTC Lüdersdorf bisher mit Meisterschaftsfavoriten und Abstiegskandidaten seine Kräfte messen durfte, bekommt er es diesmal mit einem voraussichtlich gleichwertigen Gegner zu tun. Der heißt SC Niestetal und stellt sich am Sonntag um 14 Uhr in der Lüdertalhalle vor.

Duell zweier Neulinge

Die Männer aus Sandershausen und Heiligenrode sind - wie die Lüdersdorfer - erst im Sommer aus der Bezirksoberliga aufgestiegen. Wenn die Gastgeber nicht in den Abstiegskampf geraten wollen, müssten sie wenigstens einen Punkt zu Hause behalten.

Die Zuschauer können sich auf hochklassige Spiele freuen, wenn Nikolas Schade und Tobias Mangold auf den Niestetaler Spitzenspieler Johann Klee treffen.

Im hinteren Paarkreuz stellt sich der Ex-Weiteröder Philipp Lotz als Gegner von Patrick Weix und Nils Rüger vor. Nicht so erfolgreich waren bisher die Doppel der Gäste. Das bietet den Lüdersdorfern die Chance, zu Beginn des Spiels gleich die Führung zu übernehmen. (red)

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