Der Tischtenniskreis Northeim/Einbeck gehört der Vergangenheit an – Aufgaben gehen an Regionsverband über

„Wir sind nicht bei einer Beerdigung“

Ehrungen: Für ihren aktiven Einsatz ausgezeichnet wurden (von links) Heinrich Brandt, Wilhelm Prinz, Rolf Weißer, Karin Heese, Heike Echter, Hartmut Steinhoff und Karl-Heinz Pinkale. Foto: zdz

Eschershausen. Seit vergangenen Mittwoch, exakt 20.56 Uhr, gibt es keinen Tischtenniskreis Northeim/Einbeck mehr. Alle 61 Delegierten aus den 73 Mitgliedsvereinen stimmten beim außerordentlichen Kreistag in Eschershausen dem Vorstandsantrag auf Auflösung zu. Damit hat der hiesige Kreisfachverband als erster der Kreise Northeim/Einbeck, Göttingen und Osterode, die sich vor vier Jahren zum Tischtennis-Regionsverband Südniedersachsen (TTRV) zusammengeschlossen hatten, die damals verabredete Selbstauflösung vollzogen.

Die war logisch, weil nach der Delegation der Aufgaben an den TTRV der Kreis nur noch eine leere Hülle ohne Inhalt war. Der amtierende Kreisvorstand - der Vorsitzende Jörg Schlappig, sein Stellvertreter Andreas Feierabend, Kassenwart Horst Tersch und Schriftwart Friedel Hartwig - wird die weiteren Schritte zur Auflösung des Kreises und für den reibungslosen Übergang in die Region einleiten, der vermutlich im Sommer 2017 vollzogen sein dürfte.

Vor der Abstimmung hatte der Regionsvorsitzende Wolfgang Böttcher (Göttingen) den Delegierten Mut zum Aufbruch ins Neue gemacht. „Wir sind hier nicht bei einer Beerdigung.“ Er selber habe schon 1974 im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform die Verschmelzung der ehemals selbständigen Kreise Duderstadt, Hann. Münden und Göttingen zum Großkreis Göttingen erlebt. Damals war auch der neue Kreis Northeim/Einbeck entstanden, der damit - zum Zeitpunkt seiner Auflösung - auf eine 42-jährige Geschichte unter den Vorsitzenden Rudi Oldenburg, Thomas Meisel und Jörg Schlappig zurück blickt. Ein solcher Zusammenschluss sei, so Böttcher, nicht das Ende von etwas, sondern der Beginn von etwas Neuem. (zdz) HINTERGRUND

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