Volleyball-Drittligist TV Jahn will auch gegen Schmiden seine Erfolgsserie fortsetzen

Der Angriff des Aufsteigers

Durchgezogen: Maya Englisch-Fooken überwindet in dieser Szene den Stuttgarter Block von Emma Lischke. Jahn-Teamkollegin Kim Leimbach (Nummer 2) hat den Pass gespielt. Foto:  Malmus/nh

Kassel. In der frisch renovierten Aueparkhalle treffen am Sonntag ab 15 Uhr die Volleyballerinnen des TV Jahn Kassel in der Dritten Liga auf den TSV Schmiden. Mit neuem Trainer und deutlich verjüngt treten die Fellbacher Gegnerinnen in Nordhessen an.

DER GEGNER

Bisher konnte die Mannschaft aus Baden-Württemberg noch keine Akzente setzen. Drei Niederlagen aus drei Spielen beförderten die Gäste auf den letzten Rang. Jedoch war das Anfangsprogramm mit der TSG Bretzenheim, dem TV Villingen und dem TV Holz kein einfaches. Außerdem musste das Team viele Abgänge verschmerzen, konnte sich aber mit vier Neuzugängen, darunter drei Spielerinnen mit Zweitliga-Erfahrung, verstärken.

DIE KRÄFTEVERHÄLTNISSE

Mit bereits sieben Punkten auf dem Konto steht der TV Jahn zwar besser in der Tabelle da, wird die Kontrahentinnen jedoch keinesfalls unterschätzen. „Die aktuelle Tabelle spiegelt bei einigen Teams noch nicht die tatsächliche Stärke wider. Ich schätze Schmiden besser ein, als es im Moment den Anschein macht“, sagt Trainer Florian Margraf.

Auch Kassels Kader hat sich neu formiert und verjüngt. Das hat sich bisher als Vorteil erwiesen. Der Spielaufbau funktionierte in verschiedenen Aufstellungen trotz Startschwierigkeiten gut, sodass Margraf auch am Sonntag die Option haben wird, durch gleichwertige Wechsel entscheidend ins Spielgeschehen einzugreifen.

DIE AUSSICHTEN

Es wird eine verbissene Partie, bei der die noch erfolglosen Schmidenerinnen auf selbstbewusste Jahnerinnen treffen. Der TV Jahn bewies zuletzt in Bad Vilbel jede Menge Kampfgeist, als er einen aus gegnerischer Sicht sicher geglaubten Satz in letzter Sekunde noch drehte. „Wir entwickeln uns im Moment zu einem homogenen und spielstarken Team. Das soll sich auszahlen“, sagt Kapitänin Alexandra Schwindt. (pal)

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