SG bleibt ohne Lohn für ihre Mühen

Volleyball-Landesliga: Kalefeld unterliegt Giesen und Lengede mit je 2:3

Sebexen. Jeweils mit 2:3 nach spannenden fünf Sätzen musste sich der SG Echte/Kalefeld zunächst dem Tabellenführer TSV Giesen IV und danach dem abstiegsbedrohten SV Lengede beugen.

SG Echte/Kalefeld - TSV Giesen IV 2:3 (24:26, 25:20, 25:21, 26:28, 12:15). Das Sextett von Trainer Detlef Agte bot dem Spitzenreiter im Auftakt-Satz bis zum 24:24 eine gleichwertige Partie. Dann hatten die Gäste zwei Mal in Folge das Glück auf ihrer Seite. Die SG ließ sich davon nicht entmutigen, sondern legte in den Sätzen zwei und drei noch einmal zu. Mit gekonntem Aufbauspiel und guter Blockarbeit sicherten sie sich eine 2:1-Satzführung. Der Tabellenführer - jetzt mit dem Rücken zur Wand - hielt nun seinerseits voll dagegen. In einem Satz auf hohem Landesliganiveau fiel die Entscheidung, nachdem die SG bei 23:24 und 24:25 Satzbälle abgewehrt hatte, durch eine überaus strittigen Schiedsrichterentscheidung (26:26 statt 27:25) doch noch zugunsten der Gäste. Gleich zu Beginn des Tie-Breaks kassierte die SG vom Schiedsrichter wegen Reklamierens eine Rote Karte und einen Verlustpunkt. Den frühen 2:7-Rückstand konnten die Altämter trotz allen Bemühens nicht mehr wett machen. Nach zwei Stunden siegten die routinierteren Gäste mit 15:12.

SG Echte/Kalefeld - SV Lengede 2:3 (29:27, 24:26, 22:25, 27:25, 9:15). Und gleich der erste Satz der zweiten Partie sollte die Kräfte der SG weiter verschleißen: Lengede legte ein 17:12 vor, und die Altämter kamen nur mit viel Aufwand und enormem Einsatz beim 24:24 wieder ran. Insgesamt 35 Minuten benötigte es, dass die Hausherren mit 29:27 den Satz nach Hause brachten. Nach sechs anstrengenden Sätzen drohte der SG nun aber der Sprit auszugehen. Lengede gelang es über eine bärenstarke Feldabwehr das müder werdende Angriffsspiel der Altämter zu entschärfen. Mit 24:26 und 22:25 gingen die Sätze zwei und drei an den Gast. Unter Aufbieten der letzten Kräfte glich die SG in einer 31-minütigen Abwehrschlacht mit 27:25 noch einmal zum 2:2 aus. Im Tie-Break war dann für die SG beim Stand von 7:8 endgültig das Ende der Fahnenstange erreicht. Nach 135 Minuten Spielzeit war auch das zweite Heimspiel verloren.

SG (in beiden Spielen): Grösche, Friedrichs, Biniasch, Messerschmidt, Ivanisov, Müller, Bayer, Sobetzko, Drews, Schmidt. (nh)

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