Volleyball-Regionalligist Wehlheiden darf nach 3:1 gegen Steinwenden wieder hoffen

TGW gibt rote Laterne ab

Lücke gefunden: Wehlheidens Sarah Ackermann (rechts) überlistet die Steinwenderinnen Sabine Weiß (Nr. 13) und Chera Jensen (Nr. 11). Den Angriff beobachtet TGW-Kollegin Elena Kah. Foto: Fischer

Kassel. Endlich einmal alle drote Laterne abgegeben und den Abstand zum rettenden achten Platz verringert – für die Regionalliga-Volleyballerinnen der TG Wehlheiden war das vergangene Wochenende ein gutes. Zumal sich die TGW mit dem 3:1 (25:18, 25:17, 23:25, 25:16) nach 90 Minuten gegen den SV Steinwenden für die unglückliche Hinspielniederlage revanchierte.

„Das Spiel verlief eindeutig, nur im dritten Satz haben wir uns eine Konzentrationsschwäche geleistet“, erklärte Wehlheidens Trainer Fredy Zech nach Abschluss des Kräftemessens. Abgesehen von zwei Spielständen war die TGW immer in Vorlage. Geprägt war die Begegnung durch die harten und platzierten Aufschläge von Kirsten Zech und Elena Kah. Entweder brachten sie direkte Punkte oder sie haben den Gegner so empfindlich getroffen, dass dieser nur selten zum guten Abschluss kam.

Auch die Abwehr der Nordhessinnen stand anders als beim Hinspiel sicher. Hier zeichnete sich insbesondere Pia Richter aus, die Angriffe im Hinterfeld gekonnt abwehrte. So arbeitete sich die TGW nach zwei eindeutig gewonnenen Sätzen bis zum 20:15 im dritten Durchgang vor. Dann häuften sich die Eigenfehler der Kasselerinnen, und die Annahme wankte etwas.

Bedingt durch halbherzige Angriffe der Gastgeberinnen, machten die Steinwendenerinnen vier Punkte in Folge. Zwar erzielte danach das Kasseler Team zwei Punkte, dann war aber wieder der Gast am Zug. Zumal der Block der Fuldastädterinnen nicht gut positioniert war. Die Pfälzer zogen wieder mit vier Punkten in Folge davon und gewannen schließlich den dritten Abschnitt.

Ein unnötiger Satzverlust für die TGW, die bis dahin leistungsmäßig einiges geboten hatte. Gegenüber dem vorangegangenen Spiel war nämlich auch die Ausbeute, insbesondere über die Außenpositionen, fast doppelt so hoch. Daran hatte Evis Hofverberg einen großen Anteil.

So ging die TGW selbstbewusst in den vierten Satz – und dieser wurde eine klare Sache. Schnell führten die Kasselerinnen 7:2 und kamen über 17:9 beim 25:16 zum Satz- und damit Spielgewinn.

Jetzt beträgt der Abstand der Wehlheiderinnen zum rettenden achten Platz nur noch einen Punkt. Es wird spannend, ob sie dieses Ziel in die Tat umsetzen – angesichts der schwierigen Aufgabe, die kommendes Wochenende in der Aueparkhalle wartet, wenn der Tabellenzweite Stadecken zu Gast ist. (fz)

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