TV Jahn Kassel muss zum Zweitligaabsteiger

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Gibt sich vor dem Gastspiel im Saarland kämpferisch: Angreiferin Antje Wottke vom TV Jahn Kassel.

Kassel. Nach einem spielfreien Wochenende treten die Drittliga-Volleyballerinnen des TV Jahn Kassel am Samstag ab 19.30 Uhr im Saarland gegen Zweitligaabsteiger TV Holz an und stehen vor einer echten Herkulesaufgabe.

Zwar verlor Holz vor zwei Wochen sein erstes Saisonspiel knapp 2:3 gegen den SSC Bad Vilbel, gewann aber am vergangenen Wochenende den Regionalpokal gegen Zweitligist TG Bad Soden. Die Volleyhühner erwartet also ein starker Gegner. „Das erste Ligaspiel ist immer ein Überraschungsei. Da verliert auch mal ein Favorit“, ordnet Jahn-Trainer Florian Margraf die gegnerischen Ergebnisse ein.

Bei den Kasselerinnen verliefen die ersten Spiele ähnlich. Im ersten Spiel vom TV Villingen noch förmlich überrumpelt, gewannen sie das zweite gegen Stuttgart am Ende ungefährdet. Nun heißt es, Stabilität zu gewinnen, um gegen die Saarländerinnen eine Chance zu haben.

„Wir wollen im Angriff und in der Abwehr vielseitiger spielen und erarbeiten deshalb neue taktische Möglichkeiten“, berichtet Zuspielerin Anna-Lena Stark. Darüber hinaus soll der Aufschlag aggressiv gespielt werden, um das gegnerische Spiel zu erschweren. Allerdings fehlten in den jüngsten Trainingseinheiten mehrere Spielerinnen krankheitsbedingt. Einzelne Spielerinnen müssen noch gesund werden, aber der Großteil des Teams wird wohl am Spiel teilnehmen können. Einzig Libero Lilly Ruge wird fehlen. Deshalb wird erneut Lea Theis diese Position besetzen.

„Trotz der Außenseiterrolle wollen wir mutig spielen und den TV Holz unter Druck setzen. Wenn wir das schaffen, haben wir eine Chance“, sagt Angreiferin Antje Wottke und gibt sich kämpferisch. Mit aggressiven Aufschlägen soll deshalb das gegnerische Angriffsspiel gestört werden. Mit einem Sieg könnte sich der TV Jahn im Mittelfeld festsetzen, allerdings wäre das Team über jeden Tabellenpunkt gegen die favorisierten Gegner glücklich. (pal)

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