Volleyball 3. Liga Frauen: Tuspo Weende verlässt Abstiegsplatz mit 3:0 über Bremen

Nerven endlich im Griff

Befreiungsschlag: Senta Barke (am Ball) besiegte mit Tuspo Weende den TV Eiche Horn Bremen um Julia Färber mit 3:0. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Die Volleyball-Frauen des Tuspo Weende haben ihr zweites Punktspiel in der dritten Liga gewonnen. Nach einer überzeugenden Leistung besiegte der Aufsteiger den Zweitliga-Absteiger TV Eiche Horn Bremen mit 3:0 (25:23, 25:17, 25:18) und kletterte auf einen Nichtabstiegsplatz.

Zumindest für Tuspo-Trainer Tobias Harms kam der Erfolg nicht überraschend. „Wir waren uns vorher sicher, dass wir das bessere Team sind“, meinte der Coach hinterher selbstbewusst. Anders als in einigen Partien zuvor behielten seine Spielerinnen in den entscheidenden Phasen die Nerven und spielten ruhig weiter. „Dennoch habe ich im ersten Satz gemerkt, unter welchem Druck die Mannschaft steht“, sagte Harms.

Tuspo hielt dem Druck stand

Doch diesem Druck hielten die Weenderinnen mit Bravour stand. Die Gäste führten bereits mit 23:18, als den Gastgeberinnen ein 7:0-Lauf gelang. Gleich den ersten Satzball verwandelten die Weenderinnen zum 25:23-Satzgewinn. Zuvörderst war diese Führung Claudia Rompe zu verdanken, mit deren Aufschlägen die Bremerinnen überhaupt nicht klar kamen. „Claudia hat die nötige Ruhe ins Spiel gebracht. Weil sie nicht regelmäßig trainieren kann, habe ich sie nicht von Anfang an eingesetzt“, meinte Harms.

Im zweiten Durchgang konnte Bremen zwar bis zum 8:9 mithalten, doch in der Folge wurde das Tuspo-Spiel zunehmend druckvoller. Der gegnerische Block wurde mit diagonal geschlagenen Schmetterbällen immer wieder überwunden.

Im dritten Satz hielt Eiche Horn nur bis zum 5:6 mit. Danach mussten die Weenderinnen nur noch konzentriert zu Ende spielen. Vor allem deshalb, weil die Bremerinnen zahlreiche Fehler produzierten. Beim 24:13 und elf Matchbällen wackelten die Weenderinnen ein wenig. Doch nach fünf vergebenen Chancen machten sie den Satzgewinn mit dem 25:18 perfekt. Und anschließend feierten sie einen Sieg, durch den sie endgültig in der Liga angekommen sind und der den Abstand zu den Abstiegsplätzen etwas vergrößerte. „Beim 24:13 hatten wir wohl mal wieder ein wenig Angst zu gewinnen“, schmunzelte Harms. (gsd)

Von Walter Gleitze

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