Volleyball-Regionalliga: Bergshäuser Damen verlieren gegen Freisen 0:3

Pleite bei Heimdebüt

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Blockversuch: Die Bergshäuserinnen Julia Sander (von links), Lisa Reißig und Christiane Wieja versuchen in dieser Szene Freisens Vanessa Fox zu stoppen.

Bergshausen. Die Volleyball-Frauen des FSV Bergshausen verlieren nach dem Aufstieg in die Regionalliga Südwest ihr erstes Punktspiel vor heimischer Kulisse. Der Gast aus Freisen bot eine souveräne Leistung und gewann am Ende deutlich mit 3:0 (26:24, 25:11, 25:21).

Der Regionalliga-Neuling war zu Beginn erst mal mehr mit sich selbst beschäftigt als mit dem Gegner. Den sichtlich nervösen Nordhessinnen unterliefen sehr einfache Fehler und so lagen sie schnell mit 1:9 zurück: „Dann bekamen wir allmählich unsere Aufregung in den Griff. Wahrscheinlich lag das daran, dass wir mit acht Punkten schon weit zurücklagen“, sagte FSV-Trainer Dietmar Gottschlich.

Nach anfänglicher Nervosität bewiesen seine Mädels, dass man auch gegen einen starken Regionalligisten mithalten kann. Bergshausen kämpfte sich wieder in den Satz und gelang durch einen Block der zwischenzeitliche Ausgleich zum 17:17. Dann wechselte der Aufschlag fast nach jedem Ballwechsel, bis Bergshausen beim Stand von 24:22 zwei Satzbälle hatte. Vielleicht wurde Bergshausen nun wieder etwas nervös, denn man verspielte beide Chancen zum Satzgewinn. Am Ende blieb der SSC Freisen etwas cooler und sicherte sich so den ersten Satz knapp mit 24:26.

Der zweite Satz war dann schnell gespielt. Bei einem erneut frühen Rückstand von 1:5 nahm Gottschlich eine Auszeit. Viel half die kurze Pause aber nicht. Freisen verteidigte mit starken Reflexen und Blocks. Die Schmetterbälle des FSV hingegen hatten oft zu wenig Power. So gewann der SSC diesen Satz verdient mit 25:11. Trotz des 0:2-Rückstandes gaben die Nordhessinnen im dritten Satz noch einmal alles. Die Zuschauer sahen spannende Ballwechsel und einen tapfer kämpfenden Gastgeber. Freisen konnte sich lange Zeit keinen klaren Vorsprung erspielen. Erst, als der SSC den Punkt zum 18:15 machte, konnten sich die Saarländerinnen absetzen. Der Gast gewann den letzten Satz mit 25:21: „Ich bin mit unserer Leistung über weite Strecken zufrieden. Uns hat aber die Konstanz gefehlt. Wenn wir den ersten Satz gewinnen, haben wir eine Chance, weil wir dadurch Druck erzeugt hätten“, sagte Gottschlich nach der Partie.

Von Jan-Frederik Wendt

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