Volleyball: DJK Northeim ist Sonntag erstmals in dieser Spielzeit im Einsatz – Schwere Partie bei einem starken Aufsteiger

Die siebte Oberligasaison startet in Wolfenbüttel

Northeim. In ihre mittlerweile siebte Oberliga-Saison gehen die Volleyballer der DJK Kolping Northeim. Am Sonntag um 11 Uhr starten sie mit einem Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger Wolfenbütteler VC.

Seit Anfang Juli bereiten sich die Northeimer auf die neue Serie vor und haben seitdem viel Schweiß gelassen. Zur Vorbereitung spielten sie das Regionalpokal-Turnier Ende August sowie zahlreiche Testpartien, zuletzt am Dienstag gegen Landesligist Echte/Kalefeld (3:1). Viele gute Ansätze zeigte dort die Truppe von Spielertrainer Matthias Polkähn, der froh ist, dass die Saison nun endlich auch für sein Team beginnt. „Wir haben uns lange und intensiv vorbereitet und freuen uns auf den Start. Die Mannschaft ist hungrig auf die ersten Erfolge.“

Personell stehen den Abgängen von Michael Schmidt, Markus Sauer und Johannes Spieß junge, athletisch starke Neuzugänge gegenüber: Fabian Anderlohr (22) kommt vom fränkischen Bezirksklassisten TSV Lohr, Florian Hädicke und Jonas Kühne (beide 17) aus der eigenen Jugend. Zudem stehen weitere Talente auf Abruf in der 2. Mannschaft bereit, die teilweise schon mittrainieren.

Personal macht Probleme

Dass aber die Personaldecke durchaus dünn ist, beweist die Tatsache, dass Sonntag nur sieben Spieler zur Verfügung stehen. Aufgrund der Ferien fehlen urlaubsbedingt alle Schüler. Hinzu kommt Mannschaftsführer Andrej Sprenger. Libero Sven Friedrichs ist zudem noch verletzt.

Die Northeimer haben zwar ein spielstarkes Team, dennoch kann das Saisonziel nur der frühzeitige Klassenerhalt sein. „Die Oberliga ist deutlich stärker und ausgeglichener geworden. Es sind drei gute Aufsteiger dazugekommen. Wolfenbüttel gehört mit einigen ehemaligen Zweitligaspielern zum Favoritenkreis. Desweiteren sind Gifhorn, VSG Hannover und VSG Düngen/Holle/Grasdorf gefährlich. Die sind eingespielt. Mal schauen, wo wir uns einordnen können“, sagt Polkähn.

Das erste Spiel ist somit auch eine Standortbestimmung. Im Pokal verlor man gegen den WVC mit 0:2. Seitdem sind aber sechs Trainingswochen vergangen und man traut sich durchaus zu, am Sonntag etwas Zählbares mitzunehmen. (fa)

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