Volleyball: Weende bleibt nach Niederlage aber Spitzenreiter

TuSpo Weende vor Aufstieg

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Block über dem Netz: Weendes Kristina Kruse (links) und Caren Bartsch versuchen, den Ball gegen Nordhorns Jana Brockmann ins gegnerische Feld zu drücken.

Göttingen. Noch müssen sich die Frauen des TuSpo Weende keine Sorgen um den möglichen Aufstieg in die dritte Volleyball-Liga machen. Überraschend war die 2:3 (19:25, 15:25, 25:22, 26:24, 13:15)-Niederlage gegen den Aufsteiger und Tabellensechsten der Regionalliga, TV Nordhorn indes allemal. Durch die Tatsache, dass das Spiel in den Tiebreak ging, ergatterten die Weenderinnen aber noch einen Punkt und haben an der Tabellenspitze einen Vorsprung von sieben Punkten auf den Zweitplatzierten SC Spelle-Venhaus bei nur noch vier ausstehenden Punktspielen.

Die Göttinger Nordstädterinnen fanden schwerlich in die Partie, führten nach ausgeglichenem Spiel zwischenzeitlich 18:16. Doch dann holte die zweitligaerfahrene Christin Müller mit einer Aufschlagserie fast im Alleingang den ersten Durchgang für die Nordhornerinnen.

Vierter Satz reine Nervensache

Auch im zweiten Satz hatten die Weenderinnen dem druckvollen Spiel des TV nicht viel entgegenzusetzen, zumal auch die Aufschläge viel zu selten die Gäste in Verlegenheit bringen konnten und ihnen bei den Annahmen viel zu viele Fehler unterliefen. So ging dieser Satz recht deutlich mit 25:15 erneut an Nordhorn, das damit bereits mit 2:0 in Führung gehen konnte.

Im dritten Durchgang aber hatte sich TuSpo gefangen, Nordhorn blieb aber bis zum 14:16 auf Tuchfühlung, und erst nach hartem Kampf konnte Weende mit dem 25:22 den Anschluss zum 1:2 in den Sätzen herstellen. Was sich allerdings im vierten Satz ereignete, dürfte vielen der Weender Spielerinnen noch schlaflose Nächte im Nachhinein bereitet haben. Es war ein Wechselbad der Gefühle, und bei Zwischenständen von 5:12 und kurz darauf von 6:16 glaubte niemand mehr in der Weender Sporthalle an eine Wende. Doch nach einer Aufschlagserie von Thea Onkes konnten die Weenderinnen mit dem 26:24 zum 2:2 ausgleichen.

Und auch der Tiebreak war nichts für schwache Nerven. Weende lag schnell 1:6 zurück, holte sich die Führung zum 7:6 und später 12:10, konnte diese aber nicht halten. (wg/gsd)

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