Volleyball-Hessenpokal: Nur TGW-Männer weiter – Jahnerinnen scheitern knapp

Wehlheiden erreicht Endrunde

Erfolgreiche Premiere: Michael Wollring. Foto: Fischer

Kassel. Wenige Wochen vor Beginn der Volleyball-Punktspielsaison kamen die höherklassigen heimischen Mannschaften im Pokal zum Einsatz. Nur die Männer von Regionalliga-Aufsteiger TG Wehlheiden waren dabei erfolgreich.

Männer

Die Wehlheider stehen im Final Four des Hessenpokals 2016. Beim Vorrundenturnier in Kassel setzten sie sich gegen den Hünfelder SV klar mit 3:0 (25:14, 25:20, 25:22) durch. Die TGW agierte trotz der Verletzung von Zuspieler Timo Breithaupt erfolgreich, auch wenn Trainer Dierk Fooken noch Steigerungsmöglichkeiten erkannte. Erfreulich verlief die Premiere des drittligaerfahrenen Michael Wollring, der das Team in der Hinrunde verstärken wird. Erster Gegner beim Final Four in einer Woche ist der TUS Kriftel. Das Drittligateam ist laut Fooken Favorit. „Aber für uns ist es wichtig, auch gegen überlegene Gegner zu bestehen.“ Dazu soll sein Team mit hohem Aufschlagrisiko agieren.

Oberligist VSG Kassel sah im Erstrundenspiel gegen Hünfeld lange wie der sicheren Sieger aus, verlor mit zunehmender Dauer jedoch an Stabilität und scheiterte knapp in fünf Sätzen. „Am Ende haben wir einfach zu viele Fehler gemacht“, resümierte VSG-Spielertrainer Florian Margraf. 

Frauen

Die Frauen des TV Jahn Kassel und der FSV Bergshausen kämpften in den Vorrunden des Hessenpokals ums Weiterkommen. Der Schritt in die Runde der letzten vier blieb ihnen verwehrt.

Gewann wertvolle Erkenntnisse: Lilly Ruge. Archivfoto: Fischer

Der TV Jahn Kassel ging bei Drittligameister VC Wiesbaden II mit einer 2:3 (26:24, 20:25, 16:25, 25:19, 9:15)-Niederlage vom Feld. Libera Lilly Ruge lobte die gute Abwehrarbeit des Teams und das variantenreiche Aufbauspiel. Sie kam aber auch zur Erkenntnis, dass die Jahnerinnen am Angriff arbeiten müssen, um sich gegen einen starken Block effizient durchzusetzen.

Regionalliga-Aufsteiger FSV Bergshausen unterlag zu Hause dem Liga-Konkurrenten TG Groß-Karben mit 0:3 (10:25, 17:25, 17:25). Die FSV hatte zunächst Schwierigkeiten, sich dem höheren Spielniveau anzupassen. Trotz einer Steigerung im zweiten Satz fehlte es wiederum am Durchsetzungsvermögen. Auch der dritte Satz ging klar an die Gäste. „Es war ein guter Test und wir wissen jetzt, woran wir noch arbeiten müssen“, konstatierte Libera Tina Petzold. (pal)

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