Bad Sooden-Allendorf. Uwe Scharff, Trainer der TSG Bad Sooden-Allendorf, kann es immer noch nicht fassen, was am Wochenende passiert ist. Erst verlieren seine Bezirksliga-Handballerinnen zuhause gegen den Titelkonkurrenten TSV Eschwege und glauben, die Meisterschaft ist pfutsch. Dann aber heißt es, dass das 15:18 für den Titelgewinn reicht – Fans, Spielerinnen und Trainer feiern was das Zeug hält. Einen Tag später erfahren sie, dass die Meisterschaft doch nicht entschieden ist. Weil Eschwege und BSA nun punktgleich sind, müssen zwei Entscheidungsspiele her (wir berichteten).
Die Termine dafür stehen nun fest. Am 9./10. April müssen Scharff und seine Handballerinnen in Eschweger antreten. Am 16./17. April erwarten sie den ETSV zum Rückspiel in eigener Halle. Jetzt müssen beide Vereine entscheiden, an welchen der Tage gespielt wird. Noch liegt keine Einigung vor. Für Scharff aber ist jetzt schon klar: „Das werden zwei hammerharte Spiele. Aber wir können es schaffen, schließlich haben wir in der Hinrunde schon einmal in Eschwege gewonnen“, sagt Scharff.
Um sich ganz auf die beiden Aufstiegspartien konzentrieren zu können, wurde das für Samstag geplante letzte Saisonspiel gegen Schenklengsfeld/Ausbach verlegt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Gut möglich, dass die Partie gar nicht mehr angesetzt wird, weil die Schenklengsfelderinnen außer Konkurrenz spielen. (mac)



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