Skispringen: Leyhe landet nur auf Rang 38

Schaffte es nicht in Durchgang zwei: Der Willinger Skispringer Stephan Leyhe. Foto: dpa

Wisla/Willingen. Das hatte sich Stephan Leyhe vom SC Willingen anders vorgestellt: In der Qualifikation am Donnerstag war er mit 123 Metern auf Rang sechs bester Deutscher, am Freitag beim Einzelweltcup der Skispringer im polnischen Wisla schaffte er es allerdings nicht in den zweiten Durchgang.

Mit 115 Metern und 100,2 Punkten landete der 23-Jährige lediglich auf Rang 38. „Ein kleiner Wackler hat ihn ein paar entscheidende Meter gekostet“, sagte Eurosport-Kommentator Gerd Siegmund über den Sprung des gebürtigen Schwalefelders. Noch in der Probe war Leyhe 120 Meter weit geflogen. Den Sieg in Wisla sicherte sich der Tscheche Roman Koudelka, der bereits in der Qualifikation siegte. Nach 127,5 Metern in Durchgang eins und 133 Metern in Durchgang zwei (269 Punkte) war ihm der erste Platz nicht mehr zu nehmen. Zweiter wurde der Norweger Kenneth Gangnes (127,5, 130; 268) und Dritter wurde der Japaner Noriaki Kasai (128,5, 134; 265,4). Bester Deutscher wurde Severin Freund auf Platz sechs, der auf 125,5 und 131 Meter kam und dafür 260,3 Punkte sammelte. Der bereits feststehende Weltcupgesamtsieger Peter Prevc (Slowenien) schaffte es in Wisla nicht aufs Podest - seine 124 und 131,5 Meter brachten ihm 261 Zähler und damit nur Rang fünf ein.

Nächste Chance schon am Samstag

Die nächste Chance, wieder Weltcuppunkte zu sammeln, hat Stephan Leyhe aber schon heute - denn dann steht der nächste Einzelwettkampf auf dem Plan (ab 15.55 Uhr live in der ARD). Und danach nähert sich die Saison der Skispringer auch langsam dem Ende zu. Ein Heimweltcup steht für das DSV-Team noch am 12. und 13. März in Titisee-Neustadt an, bevor dann vom 18. bis 20. März das Finale in Planica steigt. (frg)

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