Speerwurf-Weltmeisterin Molitor im Finale

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Martina Strutz hat sich deutlich für das Finale qualifiziert. Foto: Michael Kappeler

Am zweiten Tag der Europameisterschaften in Amsterdam überstanden die meisten deutschen Leichtathleten die Qualifikationen mühelos. Im Stabhochsprung kamen alle drei Frauen weiter, auch Dreisprung-Talent Max Heß und die junge Sprinterin Rebekka Haase kam gut durch.

Amsterdam (dpa) - Im Stabhochsprung und Speerwurf kamen in der Qualifikation der Leichtathletik-EM jeweils alle drei deutschen Starterinnen weiter.

Couragiert meisterten auch zwei Talente die erste Hürde: Jung-Sprinterin Rebekka Haase lief im Vorlauf über 100 Meter der Konkurrenz davon. Im Dreisprung überstand Max Heß die Ausscheidung mühelos.

STABHOCHSPRUNG FRAUEN: Das deutsche Stabhochspringerinnen-Trio hat sich für das Finale qualifiziert. Die nationale Meisterin Martina Strutz (Schwerin) und Lisa Ryzih aus Ludwigshafen machten mit 4,45 Metern die Endkampf-Teilnahme perfekt. Annika Roloff (Holzminden) schaffte noch mit 4,35 Metern den Sprung ins Finale.

Finale: Samstag, 19.20 Uhr

DREISPRUNG MÄNNER: Hallen-Vizeweltmeister Max Heß hat sich mit 16,93 Metern für das Dreisprung-Finale qualifiziert. Nach einem ungültigen ersten Versuch schaffte der 19-jährige Chemnitzer den zweitweitesten Sprung in der Ausscheidung. Die beste Weite gelang dem Polen Karol Hoffmann mit 16,93 Metern. Ausgeschieden ist Martin Jasper aus Stuttgart mit 16,27 Metern.

Finale, Samstag, 19.45 Uhr

SPEERWURF FRAUEN: Weltmeisterin Katharina Molitor und ihre Leverkusener Vereinskollegin Linda Stahl haben das Finale erreicht. Molitor schaffte die geforderte Qualifikationsweite mit 60,75 Metern gleich im ersten Versuch. Ex-Europameisterin Stahl folgte ihr mit ihrem zweiten Wurf (60,35 Meter). Die deutsche Meisterin Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken schied mit nur 57,17 Metern aus.

Finale, Samstag, 18.45 Uhr

100 METER FRAUEN: Rebekka Haase, die dreimalige U23-Europameisterin von 2015, hat das 100-Meter-Finale erreicht. In 11,23 Sekunden war die Chemnitzerin zweitschnellste Läuferin aller Vorläufe. Zu den neun Sprinterinnen, die eine Wildcard für das Halbfinale am Freitag erhalten haben, gehören auch die deutsche Meisterin Tatjana Pinto (Münster) und Europas beste Sprinterin, Dafne Schippers aus den Niederlanden.

Halbfinale und Finale, Freitag, 19.15 und 21.45 Uhr

ZEHNKAMPF: Bester deutscher Mehrkämpfer ist nach sieben Disziplinen Mathias Brugger. Der Halbzeit-Neunte hatte nach den 110 Meter Hürden und dem Diskuswurf 5626 Punkte gesammelt. Damit behauptete sich der Dritte der diesjährigen Hallen-WM als einziger des DLV-Trios in den Top Ten. Seine Führung verteidigte der Ukrainer Oleksej Kasjanow mit 5933 Zählern. Bruggers Vereinskollege vom SSV Ulm, Tim Nowak, kam im Hürdensprint nicht ins Ziel und fiel nach einem schwachen Diskuswurf (27,68 Meter) mit 4361 Punkten auf den 21. Platz zurück. René Stauß von der SG Schorndorf verbesserte sich mit 5410 Punkten auf Rang 13.

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