Spitzenspiel in Leverkusen - Kellerduell in Hannover

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Das Hinspiel gewann der BVB gegen Leverkusen klar mit 3:0. Foto: Bernd Thissen

Mit gleich drei Sonntagspartien endet der 22. Bundesliga-Spieltag. Um Punkte für die Europacup-Qualifikation geht es in Leverkusen und Gelsenkirchen. In Hannover spielt die Abstiegsangst mit.

Berlin (dpa) - Drei Tage nach ihren Siegen in der Europa League treffen sich Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund am Sonntag zur Spitzenpartie des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga.

Der Tabellenzweite BVB will heute (15.30 Uhr) den Abstand zu Spitzenreiter FC Bayern von derzeit elf Punkten wieder verringern, für den Vierten aus Leverkusen geht es um wichtige Zähler auf dem Weg Richtung Champions League. "Man bekommt auch gegen sie Chancen", versicherte Bayer-Coach Roger Schmidt mit Blick auf die Partie gegen die Dortmunder.

Den Gästen vom BVB wird wohl Nationalspieler Ilkay Gündogan verletzt fehlen. Marco Reus, zuletzt beim 2:0 gegen den FC Porto übel gefoult, meldete sich dagegen fit.

Beim Revier-Rivalen FC Schalke 04 interessiert am Sonntag mal wieder das Geschehen abseits des Platzes mehr als die Partie gegen den aufstrebenden VfB Stuttgart. Vor dem Anpfiff will der Aufsichtsrat der Königsblauen über die seit Monaten schwelende Manager-Personalie entscheiden. Der bisherige Mainzer Manager Christian Heidel soll Nachfolger von Horst Heldt werden. "Na klar, wir sind alle sehr gespannt", sagte selbst 04-Coach André Breitenreiter vor dem Duell mit den Schwaben, die den sechsten Sieg in Serie anpeilen.

Ganz dringend ein Erfolgserlebnis benötigt Schlusslicht Hannover 96, das den FC Augsburg erwartet. Sieben Niederlagen kassierten die Niedersachsen zuletzt, auch unter dem neuen Trainer Thomas Schaaf gab es in der Rückrunde noch keine Punkte. Dennoch will Clubchef Martin Kind den Coach auch bei einem Abstieg in der 2. Liga behalten. Doch von der Unterklassigkeit will Schaaf nichts wissen. "Solange alles möglich ist, wird hier entschieden weitergemacht", sagte der 96-Trainer.

Die Augsburger kommen im Hochgefühl des Europa-League-Abends gegen den FC Liverpool (0:0) nach Hannover, müssen aber im Liga-Alltag weiter um den Klassenverbleib fürchten. "Wir wollen kein Aufbaugegner für Hannover 96 sein", sagte Trainer Markus Weinzierl.

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