Football-Star scheitert mit Einspruch

US-Gericht: Vier-Spiele-Sperre gegen Brady bleibt bestehen

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Muss in der kommenden NFL-Saison wohl viermal zuschauen: Tom Brady scheint sich mit der Bestrafung abfinden zu müssen.

New York - Tom Brady fehlt seinen New England Patriots wohl in den ersten vier Spielen der neuen NFL-Saison. Ein Gericht schmettert seinen Einspruch gegen eine Sperre ab.

Die Chancen der New England Patriots auf einen Einsatz von Star-Quarterback Tom Brady zum Saisonstart in der nordamerikanischen Football-Liga NFL sinken weiter. Ein US-Bundesgericht in Manhattan lehnte am Mittwoch einen Antrag von Brady und der NFL-Spielergewerkschaft auf eine erneute Anhörung ab.

Damit bleibt die Vier-Spiele-Sperre nach dem Skandal um zu weiche Bälle für den viermaligen Super-Bowl-Champion zu Beginn der neuen Spielzeit Anfang September bestehen. Letzte Möglichkeit für Brady ist die Anfechtung des Urteils vor dem US-Supreme Court, dem höchsten Gericht in den Vereinigten Staaten.

Brady-Sperre im September 2015 aufgehoben

Die Liga hatte Brady im vergangenen Jahr für vier Spiele gesperrt, allerdings hob ein Amtsgericht die Suspendierung Anfang September 2015 auf, so dass der 38 Jahre alte Routinier in allen Partien der vorherigen Saison zur Verfügung stand. Im April 2016 entschied ein Berufungsgericht jedoch, dass die Sperre rechtmäßig sei.

Brady wird von der Liga vorgeworfen, Kenntnis davon gehabt zu haben, dass zwei Vereinsmitarbeiter vor dem Halbfinale im Januar 2015 gegen die Indianapolis Colts Luft aus den Footbällen ließen. Beim 45:7-Heimsieg der Patriots hatten elf Footbälle in der ersten Halbzeit einen zu geringen Luftdruck, obwohl sie vor Spielbeginn von den Schiedsrichtern noch geprüft und für gut befunden wurden.

dpa

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