US Open: Petkovic, Kerber, Lisicki und Barthel weiter

Andrea Petkovic steht bei der US Open in der dritten Runde. Foto: John G. Mabanglo
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Andrea Petkovic steht bei der US Open in der dritten Runde. Foto: John G. Mabanglo
Andrea Petkovic beim Aufschlag. Foto: Jason Szenes
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Andrea Petkovic beim Aufschlag. Foto: Jason Szenes
Angelique Kerber ließ ihrer Gegnerin keine Chance. Foto: Jason Szenes
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Angelique Kerber ließ ihrer Gegnerin keine Chance. Foto: Jason Szenes
Karin Knapp litt sichtlich unter Schmerzen. Foto: John G. Mabanglo
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Karin Knapp litt sichtlich unter Schmerzen. Foto: John G. Mabanglo
Mona Barthel freute sich über den Einzug in die dritte Runde. Foto: Foto: Ray Stubblebine
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Mona Barthel freute sich über den Einzug in die dritte Runde. Foto: Foto: Ray Stubblebine
Mona Barthel besiegte Olga Goworzowa 2:6, 6:2, 6:4. Foto: Ray Stubblebine
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Mona Barthel besiegte Olga Goworzowa 2:6, 6:2, 6:4. Foto: Ray Stubblebine

Andrea Petkovic, Angelique Kerber und Sabine Lisicki haben es wie vor einem Jahr unter die besten 32 der US Open geschafft. Mona Barthel gelang dies zum ersten Mal. Alle vier setzten sich bei äußerst unangenehmen Bedingungen in New York durch.

New York (dpa) - Ein deutsches Damen-Tennis-Quartett hat der großen Hitze in New York getrotzt und ist in die dritte US-Open-Runde eingezogen.

Andrea Petkovic verlor in der Sauna von Flushing Meadows nur kurz ihre Coolness, Angelique Kerber, Sabine Lisicki und Mona Barthel setzten sich danach bei tropischen Bedingungen ebenfalls durch. Petkovic machte mit 6:3, 7:6 (7:4) gegen die Russin Jelena Wesnina den Anfang, Kerber folgte mit 7:5, 6:2 gegen die Südtirolerin Karin Knapp. "Ich bin erleichtert, dass ich das Match gewonnen habe. Nachdem ich mich umgezogen hatte, konnte ich die Sachen auswringen - Wahnsinn", sagte die Kielerin.

Lisicki zeigte beim 6:4, 6:0 gegen die Italienerin Camila Giorgi dank ihres starken Aufschlags eine souveräne Vorstellung. Barthel schaffte beim 2:6, 6:2, 6:4 gegen die Weißrussin Olga Goworzowa erneut eine Aufholjagd und zog erstmals in Runde drei ein. Auch Philipp Kohlschreiber wollte am vierten Turniertag noch weiterkommen.

"Ich fand's megaheiß. Deswegen wollte ich so schnell wie möglich vom Platz und hätte heute fast das Gegenteil geschafft", sagte Petkovic nach dem dritten Sieg im fünften Vergleich gegen Wesnina, bei dem die bald 28-Jährige im zweiten Satz wutentbrannt ihren Schläger zertrümmerte. "Es war das erste Mal, dass es mir geholfen hat, den Schläger zu zerhacken", meinte Petkovic, die bei Temperaturen von mehr als 30 Grad anschließend einen 1:4-Rückstand noch umdrehte.

Die Weltranglisten-18. steht wie im Vorjahr unter den besten 32 und trifft am Samstag auf Johanna Konta. Die Britin siegte nach fast dreieinhalb Stunden gegen Wimbledon-Finalistin Garbiñe Muguruza aus Spanien. Vor vier Jahren hatte Petkovic an gleicher Stelle das Viertelfinale erreicht. Diesmal soll beim vierten und letzten Grand-Slam-Turnier der Saison endlich und erstmals zumindest der Einzug ins Achtelfinale gelingen. "Natürlich will ich unbedingt in die zweite Woche", betonte Petkovic. Lisicki könnte mit einem Sieg über Barbora Strycova zum zweiten Mal nach 2011 das Achtelfinale der US Open erreichen. Zuletzt besiegte sie die Tschechin in Toronto.

Kerber will sich keinen Druck machen, zudem wartet nun die ehemalige Weltranglisten-Erste Victoria Asarenka, gegen die sie noch nie gewann. "Ich freue mich auf die Herausforderung, das wird nicht einfach. Diesen Nervenkitzel liebe ich auch", meinte die 27-Jährige. Die Weißrussin stand 2012 und 2013 in New York im Finale, Kerber erreichte 2011 immerhin die Vorschlussrunde. "Sie ist eine tolle Kämpferin. Manchmal spielt man gegen eine Wand", befand Asarenka.

Auf Außenplatz Nummer 5 geriet Kerber wie zuvor schon Petkovic mehr ins Schwitzen, als ihr recht war, und lag früh mit 1:3 in Rückstand. Die Weltranglisten-Elfte kam gegen die mit soliden Grundschlägen ausgestattete Knapp rechtzeitig auf die innere Betriebstemperatur und schaffte in der zähen Auseinandersetzung die Wende, auch dank etlicher Fehler von Knapp. Immer wieder feuerte sich die Norddeutsche mit "Komm jetzt"-Rufen selbst an. Im zweiten Durchgang war der Widerstand der Weltranglisten-34. gebrochen. So passiv wie anfangs gegen Knapp will Kerber gegen Asarenka auf keinen Fall agieren.

Barthel muss gegen die aus Usbekistan stammende Amerikanerin Varvara Lepchenko antreten. Wie schon in der ersten Runde siegte sie nach einem Rückstand, obwohl die Neumünsteranerin vor dem Turnier unter einem Magen-Darm-Effekt litt. "Ich denke, ich spiele im Moment gutes Tennis. Das Selbstvertrauen ist dazugekommen", sagte die 53. der Weltrangliste. Gegen die unangenehm zu spielende Lepchenko rechnet sie sich nach einer knappen Niederlage vor einigen Wochen etwas aus.

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