Kommentar

Warum Neuer als Kapitän eine ausgesprochen gute Wahl ist

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Manuel Neuer

Bundestrainer Joachim Löw hat sich entschieden. Manuel Neuer ist der neue Kapitän der deutschen Fußball-Nationalelf. Eine gute Wahl, findet unser Redakteur Björn Mahr.

Torwart ohne Fehl und Tadel, sicherer Rückhalt, der Mann der spektakulären Paraden - so und so ähnlich lauteten die Schlagzeilen, seit Manuel Neuer sein Debüt in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gab. Das war vor mehr als sieben Jahren.

Jetzt ist der 30-Jährige die unumstrittene Nummer eins und einer der Weltstars im DFB-Team. Keine Frage: Dass der Bayern-Profi Neuer von Joachim Löw zum Kapitän ernannt wurde, kommt genauso wenig überraschend wie die angekündigte Preiserhöhung für eine Maß Bier auf dem kommenden Münchner Oktoberfest.

Neuer ist eine ausgesprochen gute Wahl. Spielt immer. Ist manchmal eine Art elfter Feldspieler. Gefühlt nie verletzt. Hält gut. Geht voran. Redet auch mal Klartext. Was will man mehr? Noch dazu hat er in einigen Spielen, als sein Vorgänger Bastian Schweinsteiger verletzt fehlte, gezeigt, dass er für dieses Amt absolut geeignet ist. Das sind die Fakten, die zählen - und nicht, ob eine Wahl ein gesellschaftspolitisches Zeichen ist.

Zuletzt wurde auch Jerome Boateng, ein Nationalspieler mit Migrationshintergrund, hoch gehandelt. Wenn der Abwehr-Star des FC Bayern so weitermacht wie in der jüngeren Vergangenheit, dann wird er noch ausreichend Gelegenheit bekommen, das deutsche Team aufs Feld zu führen. Der 28-Jährige produziert fast genauso oft positive Schlagzeilen wie Neuer. 

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