Gefährlicher Virus

WHO: Safer Sex verringert Zika-Risiko bei Olympia in Brasilien

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Die Olympischen Spiele 2016 werden in Rio de Janeiro stattfinden. 

München - Eine Verlegung der Olympischen Spiele wegen der Zika-Gefahr hält die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht für nötig - wohl aber besondere Schutzmaßnahmen.

In einer Mitteilung vom Samstag gibt die Behörde in Genf konkrete Empfehlungen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Sie rät Schwangeren generell davon ab, Rio de Janeiro oder andere Zika-Gebiete zu besuchen.

Die WHO empfiehlt allen Reisenden:

- mit Hilfe von Mückenschutzmittel und möglichst heller, langer

Kleidung sich vor den Moskitos zu schützen, die das Virus übertragen

- immer Kondome zu benutzen oder ganz auf Sex zu verzichten; das gilt

auch noch mindestens vier Wochen nach der Rückkehr aus Südamerika.

Denn das Virus kann durch Geschlechtsverkehr weitergeben werden.

- in Unterkünften mit Klimaanlagen zu übernachten. Die in der Regel

verschlossenen Fenster und Türen dort seien eine Barriere für Mücken.

- keine Gebiete in Orten zu besuchen, in denen die Sanitäranlagen

schlecht sind und es offene Wasserstellen gibt. Dies sind ideale

Brutstätten für die Mücken.

- alle Empfehlungen der Gesundheitsbehörden im Heimatland zu beachten

und vor der Reise nach Brasilien einen Arzt zu konsultieren.

Was Sie außerdem über das Zika-Virus wissen müssen, sagen wir Ihnen hier.

dpa

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