Willingen. Mika Jukkara und Sandro Sambugaro, der Technische Delegierte aus Finnland und sein Assistent aus Italien, haben die Mühlenkopfschanze am Donnerstag für den Weltcup gemeinsam mit Rennleiter Volkmar Hirsch abgenommen.
Es gab viel Lob für das Team um Schanzenchef Wolfgang Schlüter. Vor den Augen der Offiziellen testeten die Vorspringer die Anlage. Mit vollem Anlauf aus Luke 30 wurden dabei Geschwindigkeiten bis 96,8 km/h und Weiten bis zu 142 m erzielt. Aus Luke 12, also unter Weltcupbedingungen, betrug die Geschwindigkeit 89,4 km/h und kam Nico Hermann als bester auf 125 m. Bis zum Probedurchgang und der Qualifikation am Freitag mit 67 Skispringern aus 15 Ländern ist die Mühlenkopfschanze sprungbereit. Frankreich und Estland haben wegen Formschwäche ihrer Athleten kurzfristig abgesagt.
Telefonzelle als Unterstand
Kälte macht erfinderisch: Damit der „Free Willi“ des Fahrdienstes, der im Wendehammer am Funktionsgebäude der Mühlenkopfschanze die An- und Abfahrt der VIPs organisiert, keine kalten Füße bekommt, wurde über die Telekom eine ausrangierte Telefonzelle als Unterstand organisiert. Mit 30 Fahrzeugen sind die Mannen von Thomas Behle und Uwe Donath-Görlitz pausenlos im Einsatz. (rn/ds)
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