Angst vor Sportunterricht: Kinder für Bewegung begeistern

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Nicht allen Schülern macht der Sportunterricht Spaß. Bei Pubertierenden liegt das oftmals daran, dass die Jugendlichen mit ihrem Körper unzufrieden sind. Foto: Daniel Bockwoldt

Positive Motivation kann Kinder in Bewegung setzen. Werden sportliche Aktivitäten auch außerhalb der Schule gefördert, steigt das Selbstbewusstsein. Angst vor dem Sportunterricht hat der Nachwuchs dann sicher nicht mehr.

Fürth (dpa/tmn) - Graut es Schülern vor dem Sportunterricht, sollten Eltern bei den Gründen genau nachfragen. "Gerade Jugendliche haben in der Pubertät vielleicht Hemmungen, sich mit dem eigenen Körper zu zeigen, manche fühlen sich nicht wohl", erklärt Maria Große Perdekamp.

Laut der Leiterin der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) geht es bei jüngeren Kindern oft tatsächlich mehr um Angst, etwa weil sie manches im Sportunterricht nicht so gut können. "Dann ist es wichtig, dass die Eltern das Kind positiv motivieren, sich zu bewegen", sagt Große Perdekamp. Oft hilft es, Sport auch außerhalb der Schule anzubieten, etwa Schwimmen, Inlinerfahren oder ein Sport im Verein. "Das macht fitter und auch selbstbewusster."

Manchmal steckt hinter der Angst vor dem Sport aber auch ein anderes Problem: So wird beispielsweise durch Gruppenspiele im Sportunterricht oft sichtbar, wenn ein Kind in der Klasse ausgeschlossen ist. Aber auch dann sollten Eltern genau hinschauen und nicht vorschnell mit Attesten aushelfen. Auch dann kann beispielsweise ein Hobby im Sportverein helfen: So hat das Kind mehr Spaß am Sport, wird selbstsicherer und lernt Freunde außerhalb der Schule kennen.

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