Azteken könnten Kontakt zu Karibik-Völkern gehabt haben

Ruinen des Templo Mayor in Mexiko-Stadt, früher Zentrum der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlan. Foto: Klaus Blume
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Ruinen des Templo Mayor in Mexiko-Stadt, früher Zentrum der aztekischen Hauptstadt Tenochtitlan. Foto: Klaus Blume

Mexiko-Stadt (dpa) - Die Azteken im heutigen Mexiko könnten Handelsbeziehungen zu Völkern der Karibik unterhalten haben. Darauf deuten neue Funde im Templo Mayor in Mexiko-Stadt hin, wie das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte am Freitag mitteilte.

So hätten Wissenschaftler in einer Opfergabe Muscheln aus der Karibik gefunden. In einer rechteckigen Bodenvertiefung voll mit Muschelschalen legten sie insgesamt rund 4000 Fundstücke frei.

Einige der darin entdeckten Spezies stammten aus einer Region, die den Golf von Mexiko, Florida, die Antillen, Venezuela und Brasilien umfasst. Andere kommen demnach in der Pazifikregion zwischen Baja California und Ecuador vor. Der Fund lege Handelsbeziehungen mit karibischen Völkern nahe, sagte die Biologin Belem Zúniga. Für die Azteken repräsentierten Weichtiere Fruchtbarkeit und Weiblichkeit.

Mitteilung des Instituts

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