Keine Lebensgefahr

Berliner Polizist schießt auf Messerangreifer

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Polizeiabsperrung an einem Einsatzort. In Berlin haben Polizisten einen Messerangreifer niedergeschossen. Foto: Patrick Seeger/Symbol

Ein 22-Jähriger soll in einem Lottoladen in Berlin ausgerastet sein. Herbeigerufene Polizisten greift er mit einem Messer an. Ein Polizist greift zur Waffe.

Berlin (dpa) - Ein Polizist hat einem 22 Jahre alten Mann in Berlin nach einem Angriff mit einem Messer in den Oberschenkel geschossen. Wie ein Polizeisprecher erklärte, war der Mann am Morgen in einem Lottoladen an der Provinzstraße ausgerastet.

Er habe den Inhaber und einen Kunden mit dem Messer bedroht und herumgebrüllt. Herbeigerufene Polizisten entdeckten den Mann wenig später mit einer Flasche Bier und dem Messer in der Hand vor dem Geschäft.

Aufforderungen, das Messer wegzulegen, habe der 22-Jährige ignoriert. Stattdessen lief er laut Polizei plötzlich mit dem Messer in der Hand auf einen Beamten zu. Dieser griff zur Waffe und schoss. Der 22-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er ist nicht lebensgefährlich verletzt. Die Mordkommission ermittelt. Zunächst hatten die "Bild"-Zeitung und die "B.Z." über den Fall berichtet.

Es ist bereits der zweite Fall innerhalb einer Woche, bei dem Berliner Polizisten zur Waffe gegriffen haben. Am Dienstagabend war in Moabit ein 29 Jahre alter Flüchtling von Polizisten erschossen worden. Der 29-Jährige war mit einem Messer auf den mutmaßlichen Peiniger seiner Tochter losgegangen.

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