"La Moka“ als stilechte Urne

Italienischer Unternehmer in Espresso-Kanne bestattet

Italien – Stilechte Beerdigung: Renato Bialetti ist in einer Espresso-Kanne beigesetzt worden. Der italienische Unternehmer hatte eine besondere Beziehung zu dem praktischen Kaffeekocher.

Er machte die italienische Moka-Kanne weltberühmt, nun wurde er in ihr bestattet. Der italienische Geschäftsmann Renato Bialetti ist dafür verantwortlich, dass ein achteckiger, metallener Kaffeekocher zum globalen Verkaufsschlager wurde. 

Renato Bialettis Vater Alfonso hatte die weltberühmte achteckige Kanne namens „Moka Express“ 1933 erfunden und das Unternehmen gegründet. Sein Sohn übernahm 1946 die Firma und trug in den Folgejahren maßgeblich zum Weltruhm der Kaffee-Kannen bei, deren Design bis heute nahezu unverändert geblieben ist. Renato Bialetti trat als „Mann mit dem Schnauzbart“ selbst in der Werbung auf. Sein Konterfei ist als Comicfigur auf allen Espresso-Kochern des Unternehmens zu sehen.

Als Bialetti vergangene Woche im Alter von 93 Jahren starb, hielten es seine Kinder darum für angemessen, den Vater stilecht in seinem geliebten Kaffee-Kocher zu bestatten. Die Beisetzung fand am Dienstag in Casale Corte Cerro in der norditalienischen Region Piemont statt.

ja/dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.