Brandseeschwalbe ist "Seevogel des Jahres 2015"

Brandseeschwalben über der Hallig Norderoog in Schleswig-Holstein. In Deutschland gibt es nur noch etwa 7300 Paare dieser Art. Foto: Harro Müller
+
Brandseeschwalben über der Hallig Norderoog in Schleswig-Holstein. In Deutschland gibt es nur noch etwa 7300 Paare dieser Art. Foto: Harro Müller

Ahrensburg (dpa) - Die stark bedrohte Brandseeschwalbe ist "Seevogel des Jahres 2015". In Deutschland gebe es nur noch etwa 7300 Paare dieser Seeschwalbenart, teilte der Naturschutzverein Jordsand mit.

Mit der Verleihung des Titels will der Verein auf die Bedrohung der Küstenvögel aufmerksam machen.

Die Brandseeschwalbe steht in Deutschland auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten. In Schleswig-Holstein wird die etwa 40 Zentimeter große, weiße Brandseeschwalbe (Thalasseus sandvicensis) als vom Aussterben bedroht eingestuft.

Der Fischfänger brütet in Deutschland nur noch auf vier Nordseeinseln und an zwei Stellen der Ostsee, fast ausnahmslos in streng geschützten Gebieten, sagte der Jordsand-Vorsitzende Eckart Schrey. Außerdem gebe es zur Brutzeit im Frühsommer zunehmend Sturmfluten aufgrund des Klimawandels. Industriefischerei könne zudem das Nahrungsangebot mindern.

Nach der Brutzeit von Mai bis späten Juli ziehen die heimischen Vögel bis nach Südafrika. Die meisten überwintern vor Westafrika. Dort werden sie massiv bejagt.

Mitteilung

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.