Notstand ausgerufen

Brasilien: Schlimmste Umweltkatastrophe seit Langem

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Der Notstand gelte für 180 Tage in den Regionen entlang des Flusses Río Doce sowie in den von der Schlammlawine direkt betroffenen Gemeinden.

Belo Horizonte - Die Bilder aus Brasilien zeigen das schreckliche Ausmaß einer der schlimmsten Umweltkatastrophen weltweit. Die brasilianische Regierung hat den Notstand ausgerufen.

Nach einer giftigen Schlammlawine in Brasilien hält der Ausnahmezustand für mehr als 200 Kommunen in der betroffenen Region an. Dieser war vor rund einer Woche ausgerufen worden. Mit der Maßnahme soll der Wiederaufbau vorangetrieben und erleichtert werden, teilte die Regierung von Minas Gerais mit. Der Notstand gelte für 180 Tage in den Regionen entlang des Flusses Río Doce sowie in den von der Schlammlawine direkt betroffenen Gemeinden.

Am 06. November waren im Südosten Brasiliens zwei Dämme eines Klärbeckens mit giftigen Überresten der Bergwerksindustrie gebrochen. Der Schlamm hatte ein Bergarbeiterdorf unter sich begraben, mehr als 17 Menschen getötet und den Doce auf 500 Kilometern Länge verschmutzt. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff kündigte an, dass ihre Regierung an einem Rettungsplan für den Fluss, seine Flora und Fauna, arbeite.

Der Ausnahmezustand erleichtert den Gemeinden die Mobilisierung von Notfallhelfern und den Zugang zu Geldern der Katastrophenhilfe. Die Bergbaufirma Samarco, der das Klärbecken gehört, sicherte ebenfalls am Montag 260 Millionen Dollar zu.

Dramatische Folgen für Mensch, Natur und Tier

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Verzweifelte Menschen nach Schlammlawine in Dorf in Brasilien

AFP

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