Brenner: Wieder Hangrutsch

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Eine Betonmauer hatte am 20. März einen Lkw unter sich begraben. Der Fahrer kam dabei ums Leben.

Innsbruck - Nach dem Unglück auf dem Brenner mit einem verschütteten Münchner Lastwagen und einem toten Fahrer ist ein weiterer Hang ins Rutschen geraten. In der Schweiz starb ein Busfahrer unter Erdmassen.

Rund 5000 Kubikmeter Erde am Westzubringer bei Innsbruck seien in Bewegung, sagte der Chef der Autobahnbetreiber-Gesellschaft Asfinag, Klaus Fink, am Freitag im österreichischen Rundfunk. Der Hang bewege sich etwa zwei Millimeter pro Stunde. Helfer bemühten sich, den Hang zu stabilisieren.

Am 20. März war eine Stützmauer der Autobahn 13 südlich von Innsbruck auf Höhe des Stubaitals unter Druck des Erdreichs umgestürzt. Zwei riesige Betonplatten zertrümmerten einen LKW aus München, der Fahrer starb.

Ein Erdrutsch in der Schweiz hat unterdessen den Fahrer eines deutschen Reisebusses in den Tod gerissen. Der Bus wurde am Freitag auf einer Bergstraße verschüttet, weitere Menschen waren nicht in dem Fahrzeug, wie die Polizei der Schweizer Nachrichtenagentur SDA bestätigte. Unter die Erdmassen geriet auch ein Auto, dessen Fahrerin nicht verletzt wurde. Das Unglück geschah im Unterengadin in der Ostschweiz an der Grenze zu Österreich.

Der Bus kam aus Deutschland und war auf dem Weg nach Italien. Dort sollten Urlauber abgeholt werden. Zahlreiche Rettungskräfte und mehrere Hubschrauber waren im Einsatz. Woher der Bus genau kam, war zunächst unklar.

dpa

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