In Nepal und Honduras

Viele Tote bei zwei schweren Bus-Unglücken

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Vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit ist dieser Bus in Honduras von der Straße abgekommen und einen Abhang hinuntergestürzt.

Kathmandu - Bei einem Zusammenstoß zweier Busse in Nepal sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Auch in Honduras ereignete sich ein schweres Busunglück - mit mindestens 14 Toten.

Beim Zusammenstoß zweier Busse in Nepal sind mindestens zehn Menschen getötet und fast 30 weitere verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Samstagmorgen auf einer Fernstraße im Bezirk Makwanpur, gut 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Kathmandu, wie die Polizei mitteilte. Unter den Todesopfern sei auch eine Russin. Alle 29 Verletzten stammen demnach aus Nepal und wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Wegen der miserablen Straßenqualität, veralteter Fahrzeuge und riskanter Fahrmanöver kommt es in dem gebirgigen Himalaya-Staat relativ häufig zu schweren Verkehrsunfällen. Erst vergangene Woche starben mindestens 14 Menschen, als ein überladener Bus auf dem Weg zu einem Hindu-Fest im Ort Tihar nahe Kathmandu einen Abhang hinunter stürzte.

Mindestens 14 Tote bei schwerem Busunglück in Honduras

Bei einem schweren Busunglück im Westen von Honduras sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. 25 weitere seien schwer verletzt worden, als der Bus am Freitag im Department Lempira wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abkam, sagte der Leiter der Verkehrspolizei, Quintín Juárez.

Bei den Passagieren handelte es sich demnach um Zeugen Jehovas aus der Stadt Choloma, die Hilfsgüter in die verarmte Provinz bringen wollten. Wegen ihrer religiösen Vorschriften verweigerten einige der Verletzten Bluttransfusionen, teilte das Krankenhaus mit.

AFP/dpa

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