China macht mit eigenem Weltraumteleskop Jagd auf Dunkle Materie

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Jagd auf Dunkle Materie: Eine Rakete vom Typ "Langer Marsch-2D" bringt das fliegende Observatorium in seine Umlaufbahn. Foto: Qu Jingliang

Peking (dpa) - China hat sein erstes Weltraumteleskop ins All geschickt. Eine Rakete vom Typ "Langer Marsch-2D" brachte das fliegende Observatorium namens "Wukong" (Affenkönig) vom Raumfahrtzentrum Jiuquan am Rande der Wüste Gobi aus in seine Umlaufbahn, wie staatliche Medien berichteten.

Das knapp zwei Tonnen schwere Teleskop soll in 500 Kilometern Höhe vor allem neue Erkenntnisse über die unsichtbare Dunkle Materie sammeln. Erste Ergebnisse werden in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres erwartet. Rund 100 Wissenschaftler werden die Daten auswerten.

Die normale Materie, aus der Sterne, Planeten und auch Menschen bestehen, stellt nur einen kleinen Teil des Inhalts des Weltalls. Mehr als fünf Mal häufiger ist dagegen die unsichtbare Dunkle Materie, deren Natur völlig unbekannt ist und die sich nur durch ihre Schwerkraft bemerkbar macht.

Benannt wurde das Teleskop nach dem gewitzten Affen aus dem chinesischen Schelmenroman "Die Reise nach Westen".

Bericht amtliche Nachrichtenagentur Xinhua

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