Universität von Monterrey

Deutscher Student in Mexiko angeschossen

Monterrey - Ein deutscher Student ist in Mexiko durch Polizeischüsse verletzt worden.

Die Sicherheitskräfte hätten auf einen Kleinbus mit Studenten der Technischen Universität von Monterrey geschossen, als dieser nicht wie gefordert an einer Straßensperre angehalten habe, teilten am Montag die Behörden im Bundesstaat Guerrero mit. Demnach wurde der 25-jährige Deutsche in ein Krankenhaus eingeliefert und befindet sich in einem "stabilen" Zustand. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zu Montag in Chilpancingo, der Hauptstadt von Guerrero.

Die Technische Universität teilte über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit, der Student sei auf dem Weg der Besserung. Den Behörden des südmexikanischen Bundesstaates zufolge waren die Studenten auf dem Weg von Monterrey in den Urlaubsort Acapulco. Die Straßensperre sei nach Zusammenstößen mit einer kriminellen Bande von einer Anti-Entführungseinheit errichtet worden. Die Polizisten hätten eine Explosion ähnlich einer Schusswaffe gehört und daraufhin auf den Kleinbus gefeuert, erklärte die Regierung von Guerrero.

Nach Angaben des Staatsanwalts Víctor León wurden 15 bis 20 Polizisten zu dem Vorfall befragt. Im selben Bundesstaat wurden kürzlich 26 Polizisten festgenommen, die mit der kriminellen Bande Guerreros Unidos kooperiert haben sollen. Am 26.September schossen die Polizisten in der Stadt Iguala auf Busse mit Lehramtstudenten. Sechs Menschen wurden getötet, 43 weitere gelten seither als vermisst.

AFP

Rubriklistenbild: © AFP

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