Nach Feuerinferno in Brasilien

Disco-Besitzer wollte sich umbringen

+
Trauernde haben vor dem ausgebrannten Nachtclub Blumensträuße niedergelegt

Porto Alegre - Nach dem verheerenden Feuerinferno in einer Diskothek in Brasilien mit 235 Todesopfern hat einer der verzweifelten Besitzer versucht, sich das Leben zu nehmen.

Der Unternehmer wollte sich auf seinem Zimmer in einem Krankenhaus mit dem Schlauch einer Dusche erhängen, wie die Polizei am Mittwochabend (Ortszeit) in Porto Alegre mitteilte. Ein Wachbeamter habe den Selbstmord verhindert.

Der Mann war nach dem Brand zusammen mit einem weiteren Besitzer und zwei Mitgliedern einer Musikband festgenommen worden. Da er eine leichte Rauchvergiftung erlitt, liegt er im Krankenhaus. Der Unternehmer habe eine schwere Depression, teilten die Ärzte mit.

Brasilien: Feuer in Nachtclub fordert hunderte Tote

Brasilien: Feuer in Nachtclub fordert hunderte Tote

Das Feuer im Nachtclub „Kiss“ in der Stadt Santa Maria war in der Nacht zum Sonntag ausgebrochen. Die Polizei geht davon aus, dass eine pyrotechnische Show-Einlage der Band den Brand auslöste. Deren Mitglieder weisen das zurück.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.