Nach Einschläferung von "Excalibur"

Ebola: Hund von infizierter Amerikanerin darf leben

+
Ihr Hund ist für die mit Ebola infizierte US-Pflegerin sehr wichtig.

Austin - Nach der Einschläferung von "Excalibur", dem Hund einer mit Ebola infizierten Spanierin, gibt es nun einen ähnlichen Fall in Texas. Diesmal soll das Tier aber am Leben bleiben.

Der Hund der an Ebola erkrankten texanischen Pflegekraft darf am Leben bleiben. Die Gesundheitsbehörde des US-Bundesstaats erklärte am Montag, das Tier werde nicht eingeschläfert, stattdessen werde alles getan, um einen geeigneten Ort zu finden, an dem es überwacht und betreut werden könne. Auch der Bürgermeister von Dallas, Mike Rawlings, sagte der Zeitung "USA Today", der Hund sei "sehr wichtig" für die Patientin. "Wir möchten, dass er unversehrt bleibt."

Die junge texanische Pflegerin hatte den ersten auf US-Boden diagnostizierten Ebola-Patienten in einem Krankenhaus in Dallas betreut. Thomas Eric Duncan, der sich in Liberia angesteckt hatte, starb am vergangenen Mittwoch. Kurz darauf wurde die Pflegerin selbst positiv auf Ebola getestet.

Nach der Ebola-Diagnose bei einer spanischen Krankenpflegerin in Madrid war ihr Hund "Excalibur" eingeschläfert worden. Die Behörden gaben als Grund an, dass der Mischling Träger des Virus sein könnte. Tatsächlich sehen Experten Hinweise darauf, dass sich auch Hunde mit der Krankheit anstecken können. Allerdings liegen dazu bisher keine ausreichenden wissenschaftlichen Untersuchungen vor.

Ebola: Darum ist die Krankheit so gefährlich

AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.