Aber Glück im Unglück!

Extrembergsteiger Thomas Huber stürzt 20 Meter in die Tiefe

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Die Extremkletterer Thomas (links) und Alexander Huber bei der Verleihung des Bayerischen Sportpreises 2008 im Kongress-Center in München.

Berchtesgaden - Extrembergsteiger Thomas Huber von den "Huber Buam" ist beim Klettern schwer gestürzt. Sein Zustand nach einem 20-Meter-Sturz ist aber stabil.

Glück im Unglück für den weltbekannten Extrembergsteiger Thomas Huber! Ein 20-Meter-Sturz inklusive Schädelbruch bleibt für den 49-Jährigen ohne Spätfolgen. Der ältere Bruder von Alexander Huber war am Dienstag im Berchtesgadener Raum am Brendlberg zwischen der Oberau und Scheffau verunglückt.

Wie BGLand24.de erfuhr, hat Huber an einem Felsen Haken gesetzt und Kameras positioniert, um Filmaufnahmen zu machen. Beim Abseilen ist er dann 20 Meter im freien Fall in die Tiefe gestürzt und zog sich einen Schädelbruch zu. Daraufhin wurde er im Traunsteiner Krankenhaus aufgrund eines Blutgerinnsels sofort operiert. Sein Zustand ist mittlerweile zum Glück aber wieder stabil. Im Gegensatz zu Ex-Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher muss Huber keine Spätfolgen fürchten.

Auf tz-Nachfrage antwortete er per Whatsapp kurz: „Ich hatte viel Glück und unendlich viele Schutzengel.“ Thomas Huber hatte bereits 2011 eine schockierende Diagnose bekommen: Auf seiner Niere fanden Ärzte ein tumorartiges Gebilde. Zum Glück stellte sich heraus, dass der Tumor gutartig war und entfernt werden konnte. Nun hoffen die Berchtesgadener Bergsportler, dass sich Huber auch nach diesem schweren Unglück wieder erholt.

Sein Bruder Alex, der zweite Part der Huberbuam, konnte ihm nur bedingt beistehen, da er sich im Moment auf einer Expedition nach Grönland befindet. Auch die Familie von Thomas Huber kann aufatmen; er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Berchtesgaden. Am 15. Juli wollte Huber mit seiner Band Plastic Surgery Disaster ein Konzert im Kuckucksnest Berchtesgaden geben. Das dies nun wohl ausfallen muss, dürften seine Fans verkraften können. Hauptsache, Thomas Huber wird wieder ganz gesund.

M. Müller/ J. Stöck, sah

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