Mutter und drei Kinder sterben bei schweren Unfall auf A 6

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Unfallort auf der A 6 bei Nürnberg. Vor dem Lkw ist der völlig zerstörte Personenwagen zu sehen. Foto: Daniel Karmann

Unter den Opfern sind auch drei kleine Kinder. Ein Lastwagen-Fahrer übersieht auf der Autobahn 6 bei Nürnberg ein Stauende an einer Baustelle und fährt in das Auto einer fünfköpfigen Familie. Mindestens vier Menschen sterben bei dem Unfall.

Nürnberg (dpa) - Bei einem fürchterlichen Verkehrsunfall auf der Autobahn 6 bei Nürnberg sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, darunter drei kleine Kinder. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelt es sich bei den Opfern um Mitglieder einer fünfköpfigen, jungen Familie aus Baden-Württemberg.

Unter den Todesopfern sind neben der 27 Jahre alten Mutter demnach auch die drei kleinen Kinder im Alter von fünf und zwei Jahren sowie neun Monaten.

Außerdem wurden drei Menschen bei dem Unfall schwer verletzt, der sich an einem Stauende in einer Baustelle ereignete. Die Familie stammt nach Angaben der Polizei aus dem Raum Ludwigsburg. Weitere Einzelheiten über den genauen Unfallhergang waren zunächst nicht zu erfahren.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei am Nachmittag gegen 16.15 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich auf der Autobahn 6 Amberg-Nürnberg wenige Hundert Meter vor dem Kreuz Nürnberg-Ost an einer Baustelle ein Stau gebildet. Der Lastwagen-Fahrer übersah offenbar das Stauende und fuhr in den Wagen der Familie. Durch den heftigen Aufprall wurde das Auto der fünfköpfigen Familie aus Baden-Württemberg in einen anderen Lastwagen geschoben.

Den Einsatzkräften bot sich vor Ort ein Bild der Verwüstung. Das Auto der Familie war durch den Aufprall regelrecht zerquetscht worden. "So einen Unfall habe ich auch noch nicht gesehen", sagte Polizeisprecher Michael Petzold. Das Autowrack wurde von den Einsatzkräften mit einer roten Plane abgedeckt.

Neben den drei Kindern, die auf der Rückbank gesessen haben sollen, starb auch die junge Mutter. Der 33 Jahre alte Familienvater kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. Die beiden Lkw-Fahrer erlitten mittelschwere Verletzungen und wurden ebenfalls in Krankenhäuser gebracht.

Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Polizei waren vor Ort. Auch insgesamt drei Hubschrauber waren im Einsatz. Wegen der Bergungsarbeiten war die Autobahn 6 zunächst in beide Richtungen komplett gesperrt.

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