Schießerei auf US-Marinebasis

FBI zeigt Video von Amokläufer kurz vor seiner Tat

+
Aaron Alexis im Überwachungsvideo.

Washington - Eineinhalb Wochen nach dem Amoklauf eines 34-Jährigen auf einer Washingtoner Marinebasis hat die US-Bundespolizei FBI ein Video vom Tatort veröffentlicht.

Der rund 30 Sekunden lange Zusammenschnitt von Aufnahmen mehrerer Überwachungskameras zeigt, wie Aaron Alexis mit seinem Auto in die Tiefgarage des Gebäudes fahre und dann mit einer Schrotflinte durch die Gänge streife, teilte das FBI am Mittwoch mit. Wenig später habe der Täter begonnen, offenbar wahllos auf seine Opfer zu schießen. Alexis erschoss zwölf Menschen, bevor er von der Polizei getötet wurde.

Laut FBI hatte Alexis eine Wahnstörung, die ihn glauben ließ, von elektromagnetischen Wellen beeinflusst zu werden. Es gebe Anhaltspunkte, dass er darauf vorbereitet gewesen sei, im Zuge seines Amoklaufes am Montag vor einer Woche auf dem Navy Yard in der Bundeshauptstadt zu sterben. Auf seiner Schrottflinte seien Sätze eingeritzt gewesen wie: „Beende die Qual“ und „Besser dran auf diese Weise“.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.