Hochzeit frühzeitig beendet

Festnahme: Mann zu betrunken zum Heiraten

Sydney - Ein Australier hat auf seiner eigenen Hochzeit zu tief ins Weinglas geschaut. Weil der 40-Jährige angeblich schwer betrunken war, sagte der Pfarrer die Trauung ab. Die Braut will mit ihrem Verlobten nichts mehr zu tun haben.

Es sollte der schönste Tag im Leben des 40-jährigen Australiers Jacob Francis Brooks werden. Und weil er sich so sehr auf seine Hochzeit freute, hat er es am Abend vor dem großen Tag mit seinen Kumpels noch mal ordentlich krachen lassen. Die Folge des feuchtfröhlichen Junggesellenabschieds: Brooks war am Tag der Hochzeit noch immer stark betrunken. Zu betrunken, befand der Pfarrer, der das Paar trauen sollte, laut Medienberichten. Er weigerte sich, Brooks und seine Freundin zu verheiraten.

Als der Bräutigam daraufhin ausfällig wurde, rief der Pfarrer nach der Polizei, die den randalierenden 40-Jährigen schließlich festnahm. Am Donnerstag musste sich Brooks wegen Widerstand gegen die Polizei schließlich vor Gericht verantworten und beteuerte laut The Advertiser seine Unschuld. Er habe außerdem vor der Hochzeit nur fünf alkoholische Getränke zu sich genommen. Das einzige, was er bereue, sei die Wahl des Pfarrers.

Die Braut hatte nach dem Vorfall auf ihrer Beinahe-Hochzeit genug von ihrem trinkfreudigen Zukünftigen - und gab ihm den Laufpass. Doch Jacob Fancis Brooks kann sich mit der Trennung nicht abfinden. Der 40-Jährige möchte seine Freundin noch immer heiraten: "Ich vermisse sie. Sie ist immer in meinem Herzen."

lot mit Material von dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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