Künstliche Befruchtung

Frau will Kind von ihrem toten Ehemann

Künstliche Befruchtung
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Künstliche Befruchtungen sind in Frankreich nach dem Tod des Samenspenders verboten.

Paris - Eine 39-jährige Französin kämpft um die künstliche Befruchtung mit dem tiefgefrorenen Samen ihres toten Ehemannes. Das Verfahren nach dem Tod ist in Frankreich verboten.

“Unser Kind hätte einen Vater, ich würde ihm jeden Tag von ihm erzählen“, sagte Fabienne Justel der Zeitung “Le Parisien“. In Frankreich ist eine künstliche Befruchtung nach dem Tod des Samenspenders - wie auch in Deutschland - verboten. Ihr Mann Dominique war im vergangenen Jahr im Alter von 36 Jahren an Krebs gestorben. Er hatte zuvor sein Sperma einfrieren lassen. In den USA gibt es schätzungsweise mehrere tausend Fälle, in denen Frauen sich mit dem Samen ihres gestorbenen Partners haben befruchten lassen, unter ihnen auch Witwen von Soldaten, die im Irak ums Leben kamen.

dpa

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