Für die Enkel: Familienrezepte aufschreiben

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Wer will, dass das eigene Kloßrezept einmal von den Enkeln genutzt wird, schreibt es am besten auf. Foto: Britta Pedersen

Ob Thüringer Klöße oder Sauerbraten - bestimmte Gerichte schmecken bei Großmutter oder -vater einfach am besten. Doch oft sind sie auch die einzigen, die wissen, wie sie zubereitet werden. Wer seinen Enkeln eine Freude machen möchte, sollte die Rezepte aufschreiben.

Bonn (dpa/tmn) - Die Reibeplätzchen vom Papa, der Kartoffelsalat von Oma oder der Eintopf von Mama: Fast jede Familie hat für das eine oder andere Gericht eine Art Geheimrezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Das ist heute gar nicht mehr so einfach - schließlich leben nur noch selten mehrere Generationen unter einem Dach und kochen gemeinsam. Damit Familienrezepte trotzdem nicht verloren gehen, "wäre es gut, wenn Großeltern ein kleines Buch dazu machen und die Rezepte aufschreiben", empfiehlt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe. Am besten macht man das digital - dann kann man es leicht an alle Familienmitglieder schicken oder mehrfach ausdrucken.

Viele können aber gar nicht genau sagen, wie viel Brühe nun in den Eintopf gehört oder wie viel Dressing man für eine bestimmte Menge Kartoffeln braucht - ein Rezeptbuch lässt sich so nicht schreiben. Am besten lädt man dann Kinder oder Enkel ein, einem beim Kochen über die Schulter zu schauen und es währenddessen selbst aufzuschreiben, rät Sowinski.

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