Nach Unfall

Schock: Fußgängerbrücke stürzt auf Autobahn

London - Eine Fußgängerbrücke ist am Samstag zusammengebrochen und auf eine Autobahn zwischen London und den Häfen des Ärmelkanals sowie dem Eurotunnel gestürzt.

Wie durch ein Wunder wurde nach Polizeiangaben bei dem Unglück auf der Autobahn M20 im Südwesten des Landes nur ein Mensch verletzt, obwohl es sich an einem der verkehrsreichsten Tage des Jahres am Ende der Sommerferien ereignete.

Ausgelöst wurde der Brückeneinsturz nach Angaben der Polizei der Grafschaft Kent offenbar durch einen Lastwagen, der gegen das Bauwerk gekracht war. Im Internet verbreitete Fotos zeigten einen Teil der Brücke, der über der Autobahn in der Luft hing. Die andere Brückenhälfte stürzte auf einen Lastwagen.

Augenzeuge Sonny Gladdish berichtete der BBC, ein mit Planierraupen beladener Lastwagen habe einen Brückenpfeiler gerammt. Bei dem Verletzten handelte es sich nach seinen Worten um einen Motorradfahrer, der den Einsturz der Brücke beobachtete und sich von seinem Motorrad fallen ließ, um nicht erschlagen zu werden. Offenbar rutschte der Mann durch einen schmalen Spalt unter der eingestürzten Brücke durch.

Andere Augenzeugen schilderten, mehrere Autofahrer Richtung London seien ungeachtet der Gefahr unter dem noch stehenden Rest der Brücke durchgefahren. Die Autobahn wurde kurz nach dem Unfall vollständig gesperrt.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.