Tierfreundin nahm Todd bei sich auf

Geretteter Fuchs: Er glaubt, er sei ein Hund

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Stoke-on-Trent/Kassel. Wenn Emma D’Sylva aus Stoke-on-Trent in Mittelengland mit ihrem Fuchs Todd Gassi geht, sind Spaziergänger irritiert. Das Tier verhält sich wie ein Hund.

Er wedelt mit dem Schwanz, lässt sich auf den Arm nehmen und kuschelt gern. Und er schläft in einer Hundehütte. Weltweit sind Menschen begeistert von Todds Geschichte, sie verbreitet sich derzeit überall in sozialen Netzwerken.

Todd wurde in Gefangenschaft geboren und ist jeher an Menschen gewöhnt. Weil seine vorherigen Besitzer sich nicht mehr um ihn kümmern konnten, nahm D’Sylva den Fuchs bei sich auf. Todd war damals vier Monate alt – mittlerweile ist er ein Jahr, erzählt die 25-Jährige der britischen Zeitung „Daily Mail“. D’Sylva hat ein Herz für Tiere, Todd ist nicht ihr erster Schützling: Die Tierfreundin und ihr Lebenspartner beherbergen außerdem noch Eidechsen, Schlangen, einen Waschbär und eine Ginsterkatze. Das Paar nimmt verwahrloste Tiere bei sich auf und kümmert sich um sie. Mit den Tieren besuchen sie Schulen und Altenheime.

Wie im Disney-Film

Ob das Tier nach dem Fuchs „Tod“ aus dem Disney-Trickfilm „The Fox and the Hound“ (deutscher Titel: „Cap und Capper“) benannt wurde, ist nicht bekannt. In dem Klassiker von 1981 wächst ein Fuchs in Gefangenschaft bei Menschen auf – genau wie der echte Todd aus England. Auch seinen „Capper“ hat Todd gefunden – genau genommen gleich zwei. Er spielt gerne mit D’Sylvas beiden Hunden.

Von Passanten muss das Frauchen oft auch Kritik einstecken: Sie beraube das Tier seiner Freiheit. Dabei sind Füchse als Haustiere zwar ungewöhnlich, aber nicht verboten.

Todd jedenfalls scheint sich in den Armen seines Frauchens wohl zu fühlen. Ein Handycap hat er allerdings: Er ist taub. Deshalb kann D’Sylva ihn nicht trainieren.

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