Kritiker sprechen von "Schildbürgerstreich"

Kein Fluss, kein Weg: Gießener Brückchen sitzt auf dem Trockenen

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Eine Brücke steht in Gießen in einem Park. Foto: Stephan Scholz/Archiv

Gießen. Die Stadt Gießen hat vor kurzem eine kleine Brücke aufgestellt - und zwar mitten auf der grünen Wiese in einem Park.

Vor der Landesgartenschau 2014 überspannte sie dort einen Teich, dann wurde sie abgebaut und ist nun restauriert zurückgekehrt. Eine Funktion als Brücke hat sie aber nicht mehr - das nächste Gewässer ist weit weg. Kritiker sprechen daher von einem "Schildbürgerstreich".

Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (Grüne) verteidigt den Standort: "Wir haben die Brücke aus nostalgischen Gründen wieder aufgestellt." Sie spricht auch weniger von einer Brücke als vielmehr von einem "speziellen Ort" für Teile der Stadtbevölkerung. Die Konstruktion ist als "Hochzeitsbrückchen" bekannt, weil sich darauf Brautpaare ablichten ließen. Und das sollen sie bald wieder machen, hofft die Stadt. (lhe)

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