Dementi des Produzenten

Griffen Behörden in Drehbuch von neuem James-Bond-Film ein?

Mexiko-Stadt - Mexikanische Behörden sollen im Gegenzug für Steuervergünstigungen in das Drehbuch des neuen James-Bond-Films "Spectre" eingegriffen haben. Produzent Michael Wilson hat dies nun dementiert.

Update vom 1. April 2015: Der erste Trailer zum neuen James-Bond-Film "Spectre" sorgt für wilde Spekulationen. Welche Rolle spielt Christoph Waltz wirklich? Gibt es einen Plot-Twist? Wir haben zusammengefasst, was bislang tatsächlich über den neuen Bond-Streifen "Spectre" bekannt ist.

Der Produzent des neuen James-Bond-Films hat einen Bericht zurückgewiesen, nach dem mexikanische Behörden im Gegenzug für millionenschwere Subventionen und Steuervergünstigungen in das Drehbuch zu „Spectre“ eingegriffen hätten. Er habe kein Staatsgeld erhalten und das Drehbuch sei nicht verändert worden, sagte Michael Wilson am Mittwoch in Mexiko-Stadt laut Medienberichten. Vielmehr würden Privatunternehmen die Dreharbeiten in der mexikanischen Hauptstadt unterstützen.

Zuvor hatte die auf Steuerthemen spezialisierte Internetseite „Tax Analysts“ berichtet, im Gegenzug für 14 Millionen US-Dollar hätten die Autoren das Drehbuch verändert, um Mexiko in einem positiveren Licht erscheinen zu lassen. So sollte nicht der Bürgermeister der mexikanischen Hauptstadt, sondern eine „internationale Persönlichkeit“ Ziel eines Anschlag sein. Außerdem solle bei Luftaufnahmen das „moderne Mexiko-Stadt“ gezeigt werden.

Die Steuerexperten beriefen sich auf interne Emails von Sony Pictures Entertainment, die nach einem Hackerangriff an die Öffentlichkeit gelangt waren. Die Dreharbeiten zu „Spectre“ in Mexiko-Stadt beginnen am Donnerstag.

dpa

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