Hamburger Drogenschiff in Venezuela festgehalten

Caracas - In Venezuela wird ein Frachter aus Hamburg und die Crew nach einem Drogenfund festgehalten. Ein Reederei-Sprechers betont, die Männer seien unschuldig. Elf Seeleute wurden allerdings verhaftet.

“Wir können mit 99,9 Prozent Sicherheit sagen, dass es kein Mitglied der Crew war“, sagte am Freitag der Vertreter der “BSM Shipmanagement“, die für den Frachter der Hamburger Reederei “Bernhard Schulte“ verantwortlich ist. Wenn ein Schiff im Hafen liege, hätten viele Menschen Zugang dazu.

Der Sprecher bestätigte, dass das Frachtschiff “Juergen Schulte“ und seine Besatzung seit fast zwei Wochen in Puerto Ordaz in Venezuela festgehalten werden. Die 22 Besatzungsmitglieder hätten bei einer Routinekontrolle harte Drogen im Schiff entdeckt und sofort die Polizei alarmiert. Um was für Drogen es sich handle und um welche Menge, könne er nicht sagen. Elf Seeleute seien später verhaftet worden, eine Anklage gebe es bislang aber noch nicht. Das Unternehmen habe Protest eingelegt und tue alles dafür, um den Aufenthalt der Crew in der Haft zu erleichtern.

“Wir stehen zu unserer Crew und glauben fest daran, dass sie unschuldig ist“, sagte der Sprecher. Die “BSM Shipmanagement“ stehe in engem Kontakt mit den Familien der Besatzung und unterstütze sie. Ein Team von Rechtsanwälten und Versicherungsvertretern sei zudem nach Venezuela gereist.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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