Handy-Wut: Pendlerin legt Netz mit Störsender lahm

Zürich - Ständiges Handy-Geklingel und laute Gespräche gingen einer Pendlerin in der Schweiz gehörig auf die Nerven. Doch die Frau wusste sich zu helfen. Sie setzte im Zug einen illegalen Störsender ein. Mit Erfolg.

Ihr tägliche Zugfahrt nach Zürich sei eine Tortur gewesen, schilderte die Fau der Zeitung 20 Minuten. Doch dann schritt sie zur Tat. Für 150 Franken bestellte sie im Internet einen Handy-Störsender. Das Gerät sendet ein starkes Signal und legt im Umkreis von zehn Metern das Mobilfunknetz lahm. Fortan war Schluss mit den nervigen Nebengeräschen im Abteil. "Es ist genial. Seit ich das Gerät in der Handtasche habe, kann ich in Ruhe mein Buch lesen", freut sich die Frau.

Ihre Vorgehen war allerdings nicht ganz legal. Die Geräte wurden ursprüglich zur Spionageabwehr entwickelt. "Das Mitführen der Störsender kann mit Haft und einer Busse von bis zu 100.000 Franken bestraft werden", stellt eine Sprecherin der Schweizer Bundesamts für Kommunikation klar. Erwischen lassen sollte sich die Handy-Gegnerin also besser nicht.

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