Herz-Kreislauf-Probleme: Was man beim Wandern beachten muss

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Wer Herz-Kreislauf-Probleme hat, sollte immer wieder mal eine Pause einlegen. Foto: Patrick Seeger

Je nach Tempo und Strecke kann Wandern ganz schön anstrengend sein. Doch die Bewegung wirkt sich für den Körper und die Fitness positiv aus. Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen sollten aber vorsichtig sein.

München (dpa/tmn) - Wer Herz-Kreislauf-Probleme hat, sollte sich beim Bergwandern nicht zu viel vornehmen. "Von allem, was über 2500 Metern liegt, würde ich eher abraten für Herzpatienten", sagt Prof. Martin Halle vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung.

Wer regelmäßig wandert und entsprechend fit ist, für den sind Höhen bis zu 1500 Meter in der Regel kein Problem. Touren, die in größere Höhenlagen führen, sollte man vorab mit seinem Kardiologen besprechen. Denn was für den Einzelnen machbar ist, hängt von der Schwere der Herzerkrankung und von der körperlichen Fitness ab.

Um diese zu steigern, empfiehlt Halle Herzpatienten, jeden Tag etwa zehn Minuten zu trainieren - zum Beispiel zügig Spazieren zu gehen. Dies verbessere Blutzucker, Blutdruck und den Blutfluss in den Gefäßen auf effektivere Weise, als nur einmal pro Woche eine längere Einheit einzulegen. Außerdem: "Zehn Minuten kann jeder abzwacken."

Mit der Seilbahn auf einen Berg von mehr als 2500 Meter zu fahren und dann oben Spazieren zu gehen, ist laut Halle nur ratsam, wenn die Herzerkrankung nur leicht und alles stabil ist. Zwar hat man bei dieser Art der Bergtour die intensive Belastung des Hochwanderns nicht - aber oben könnte die dünne Höhenluft Probleme machen.

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