Kurioser Extraservice der "Retter in Not"

Hessische Polizeistreife eskortiert Braut zum Traualtar

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Mit einem Blumenstrauß und Süßigkeiten hat sich eine frischgetraute Ehefrau bei einer Polizeistreife bedankt, die ihr zur pünktlichen Hochzeit verhalf.

Hofheim - Eine Hochzeit droht zu platzen, weil die Braut im Stau steht - doch dann bekommt sie Hilfe von unerwarteter Seite. 

Selbst wenn nicht das ganze Leben, sondern "nur" dessen womöglich schönster Tag auf dem Spiel steht, kann man auf die "Helfer und Retter in der Not" zählen: Eine Polizeistreife im hessischen Hofheim hat einer Braut dabei geholfen, pünktlich zu ihrer eigenen Hochzeit zu erscheinen. 

Am 20. August hatte die Frau am Morgen des Hochzeitstags in einem Autobahnstau gestanden, wie die Polizei am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Der aufgeregte Bräutigam informierte damals die Polizeistation Hofheim über den familiären "Notfall".

Die hilfsbereiten Polizistinnen zeigen Herz 

Die Wache schickte eine Streife auf die wegen eines brennenden Lastwagens gesperrte Autobahn, die das Brautfahrzeug ausfindig machte und sozusagen im Schlepptau aus dem Stau hinausbegleitete. Die beiden eingesetzten Polizistinnen nahmen sogar einen Extra-Umweg über eine Baustelle, um das zwischenzeitlich verloren geglaubte Happy End der Geschichte doch noch perfekt zu machen: Die Braut erreichte pünktlich den Traualter und die Hochzeit konnte planmäßig stattfinden.

Mit einem Blumenstrauß und Süßigkeiten hat sich eine frischgetraute Ehefrau bei einer Polizeistreife bedankt, die ihr zur pünktlichen Hochzeit verhalf.

Als Dankeschön schickte die mittlerweile Verheiratete nun der hilfsbereiten Streifenbesatzung neben den Blumen und Süßigkeiten auch eine Dankeskarte. Darin drückte sie mit ein paar kurzen, andächtigen Zeilen ihr Gefühl tiefer Verbundenheit für eine der beteiligten Kolleginnen aus:  "Sie sind eine Frau mit Herz. Ohne Sie hätte es unsere Trauung an diesem Tag vielleicht nicht gegeben. Die Beamten hätten den kuriosen Vorfall schon fast wieder vergessen. Nach dem etwas verspäteten, dafür umso überschwänglicheren Dankesgeschenk äußerte sich nun ein Polizei-Sprecher: „Das war sehr menschlich, da haben wir die Gesetze vielleicht weit ausgelegt. Wenn Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer bestanden hätte oder ein anderer Einsatz nötig geworden wäre, hätte die Braut warten müssen", sagte er der "Hessenschau". 

 

sl/dpa/AFP

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