Rios Wahrzeichen verliert Daumen

Hier schlägt ein Blitz in die Christusstatue

Christusstatue
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Der Jesus vom Corcovado in Rio hat seinen Daumen verloren.

Rio de Janeiro - Ein Blitz hat der Christusstatue in Rio de Janeiro einen Finger „gebrochen“. Bei dem Unwetter verlor die berühmte Figur ein Stück Speckstein an der rechten Hand.

Die Hand des Cristo Redentor sei bereits von einem anderen Blitz beschädigt worden. Die Statue wird dem Pfarrer zufolge jährlich von drei bis fünf Blitzen getroffen, von denen einige dem Monument trotz Blitzableiter Schaden zufügen. „Man sagt, dass ein Blitz nie zweimal auf den selben Platz einschlägt, aber beim Cristo ist es anders“, sagte Pfarrer Omar Raposo dem Rundfunksender Radio Globo. Der Geistliche ist mit der Aufsicht des Wahrzeichens der brasilianischen Stadt beauftragt.

Neben dem Speckstein-Fingerstück beschädigten die Blitze auch eine Informationstafel aus Marmor, wie die Zeitung „Folha de São Paulo“ berichtete.

Spektakuläres Gewitter über Rios Christusstatue - Bilder

Spektakuläres Gewitter über Rios Christusstatue - Bilder

Die Figur mit den ausgebreiteten Armen, die auf dem Corcovado-Berg hoch über der Stadt thront, gilt als eines der sieben modernen Weltwunder. Die Statue werde jährlich von drei bis fünf Blitzen getroffen, von denen einige dem Monument trotz eines Blitzableiters immer wieder Schaden zufügten. Bei dem jetzigen Gewitter sind nach Angaben des brasilianischen Instituts für Raumforschung INPI im Bundesstaat Rio de Janeiro 40.000 Blitze eingeschlagen, wie der Sender weiter berichtete.

dpa

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